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14:55 Uhr - 2. Oktober 2014 - sabro

Snoopy hat seine Familie gefunden

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Und wer darüber glücklicher ist – Snoopy selbst oder die Familie S., die Snoopy gesehen und sich sofort für ihn entschieden hat – das kann man gar nicht so genau sagen :-)

Aber lest hier doch selbst, was sie so über Snoopy und seine erste Zeit  in Deutschland berichten:

Hallo Frau Brockmann,

wir möchten einmal wieder von Snoopy hören lassen, der ja nun bald einen Monat bei uns ist und sich hier wunderbar einfügt J

Eigentlich müsste Snoopy eher „Shadow“ heißen, weil er mir wie ein Schatten überall hin folgt. Wenn ich fort gehe, ist auch kein Zaun zu hoch, um mitzukommen, deshalb ist er auch so oft, wie es nur geht an meiner Seite und innerhalb kürzester Zeit draußen abrufbar und ein toller Reitbegleithund geworden. Die langen Ausritte genießt er sehr und er versucht immer wieder einmal unser Pferd zum gemeinsamen Spiel zu bewegen- da treffen sich dann die beiden Füchse beim Haflinger und Golden-Mix.

Snoopy bewegt sich auch sehr sicher zwischen allen Pferden, da merkt man, dass es bei Vangelis auch ein Pferd gibt.

Eine Leine brauchen wir nur sehr selten (vor allem, weil hier im Park die Hunde nur angeleint geführt werden dürfen), bei einem deutlichen Ruf ist er sofort an meiner Seite.

Mit Rani hat er zwischenzeitlich eine vertraute Ebene gefunden, wenngleich sie ihm zu wenig agil scheint (da kommt bei der alten Dame doch das größere Bedürfnis nach Ruhe durch).

Viel Spaß hat Snoopy mit dem Jack-Russell-Rüden unserer Nachbarn (dort, wo auch unser Pferd steht)- mit dem jagt er liebend gerne über die Wiesen.

Snoopy wälzt sich gerne in „Eau de Wildschwein“ und musste so schon so manchen Tag unter die Dusche, bevor er wieder in die Küche durfte und springt gerne auf den Eßtisch oder die Anrichte. Daran arbeiten wir gerade und sind zuversichtlich, dass dieser kluge Hund das schnell kapiert hat.

Er sieht schon viel weniger struppig aus und wir werden in den nächsten Tagen mal den Tierarzt zum Kennenlernen aufsuchen, die Antibiose ist ja jetzt auch abgeschlossen, da wird dann eine Kontrolle fällig.

Snoopy hat seinen festen Platz neben meinem Bett und Schreibtisch und kann so richtig abschalten.

Heute waren wir im Park Kastanien sammeln – daher stammt auch das Bild- Snoopy geht toll mit den Kindern um und meldet deutlich mit Knurren, aber ohne Beißen, wenn er Ruhe braucht. Das verstehen die Kinder gut und haben so die Möglichkeit sich zurück zu ziehen.

Unseren Hasen müssen wir wohl in seinem großen Gehege lassen- Jägerblut scheint in Snoopy nicht wenig vorhanden zu sein. Draußen kann er sich kontrollieren, aber mit Kira möchte er zumindest mal spielen- die aber lieber nicht mit ihm.

Wir sind sehr froh über den munteren Kerl (er hat eine fantastische Art sich zu bewegen- total schwingend und kraftsparend, wodurch er selbst bei schnellstem Galopp noch mithält) und möchten ihn nicht mehr missen.

Also noch einmal „ganz herzlichen Dank“, dass wir ihn zu uns holen durften.

Bis bald einmal wieder,

Andrea S.

Mike Snoopy 2

Auf dem Foto kann man schon gut sehen wie menschenbezogen Snoopy auch schon während seines langen Aufenthaltes in der Auffangstation von Vangelis auf Kos war. Immer hat er die Nähe der Menschen gesucht.

Wir von SABRO freuen uns sehr für Snoopy und seine Familie und wünschen uns, daß es viele Nachahmer gibt, die sich auch „trauen“ einem Hund aus dem Tierschutz eine Chance zu geben, selbst wenn der wie Snoopy im entfernten Griechenland sitzt

Liebe Grüße euer SABRO Team

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