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05. Januar 2009
ein neues sehr nettes Foto:

07. November 2008
Es gibt Neuigkeiten von Mick (ehemals Emik) und Piko (ehemals Pikus)!
Pikus heißt inzwischen Piko und lebt gemeinsam mit Mick, den wir auch aus Polen vermittelt haben, in Bayern
Lesen Sie, wie wunderbar sich beide in ihrem neuen Zuhause eingelebt haben:
Schnell ein paar Zeilen..
die Rückfahrt verlief wie schon im Juni bei Micks Abholung zügig und problemlos. Hatten zwar etwas mehr Verkehr, aber wir waren so gegen 17:30 daheim. Sind gleich zu meinen Eltern gefahren, die hatten zur Feier des Tages einen Zwiebelkuchen gemacht.. Wir haben die Box in den Garten gestellt und Pikus ist freiwillig rausgeklettert, er mußte ziemlich dringend. Schön, dass er so sauber ist.
Das Problem ist derzeit eher, dass er ziemlich alles markiert, im Garten sowieso und im Haus vom Katzenkratzbaum bis zum Türstock alles.. aber da kann man nix machen. Ein neuer Rüde zu zwei Rüden.. Schimpfen wär zwecklos, mit der Zeit wird sichs legen, also einfach aufwischen, durchlüften.. meine alte Katzendame Bianca trifft auch nicht immer die Klos, das ist halt so. Jaa, Pikus. Wir rufen ihn Piko, das rollt einfacher über die Zunge, es wird nicht mehr lang dauern, bis er den Namen kennt.
Ohne Leine will ich ihn derzeit noch nicht im Garten laufen lassen - er saust deutlich flinker und flotter als Mick herum und ich hab keine Lust, ihm durch diverse Schlehenhecken nachzukrabbeln, bis er sich hier eingermaßen auskennt und weiß, wo er hinmuß.
Pikus ist ein hellwaches Kerlchen! Wenn er erst auftaut, wird er uns auf Trab halten, ein richtiger Kobold. Anders als Mick marschierte er ohne größeres Zögern in die Wohnungen, legte sich bei meinen Eltern sofort in die Kudde und guckte sich mit großen, hellwachen Augen ganz gelassen und ruhig um. Keine Spur mehr von erschöpft oder so - etwas vorsichtig zwar, aber nicht besonders ängstlich. Ich hatte dann keine Lust, ihn auf der kurzen Fahrt heim zu mir wieder in die Box zu verfrachten, das Ding ist so unhandlich, also saß er wie eine Eins auf dem Beifahrersitz und schaute sehr interessiert raus. Wenn er mit Danny und Mick vertraut ist, muß er mit auf den Rücksitz, klar, aber bis dahin funktioniert das so ganz prima. Wenns nach Pikus gegangen wäre, hätte er ohne weiteres den Tag in der Kudde oder auf dem Autositz beschlossen - er hatte wenig Lust, sich wegzurühren, ich mußte ihn also raustragen - aber wenn er dann mal wieder draußen war, wurde er sofort wieder hellwach, zappelte herum und wollte unbedingt runter, laufen, sich umgucken (und alles markieren - seufz..), er marschiert hier bei mir recht mutig durch die Wohnung und ignoriert die Katzen ausgesprochen höflich. Katze Remy, die wegen Mick die ersten drei Tage auf dem Schlafzimmerschrank verbrachte, bevor sie runterstieg und Mick regelrecht begrüßte, begnügt sich bei Pikus, mit gesträubtem Fell und Flaschenbürstenschwanz herumzulaufen. Die anderen Katzen nehmen ihn nicht zur Kenntnis.

Während ich hier nun tippe, liegt Danny auf meinen Füßen. Er ist ein bißchen wehleidig eifersüchtig - klar, Pikus ist ihm recht ähnlich, klein, zart, quecksilbrig sensibel, das macht ihm mehr zu schaffen als damals als Mick kam - aber ihm wird schon klar werden, dass kein Grund zur Eifersucht besteht und nichts und niemand Dannys Platz einnehmen kann.
Mick liegt rechts neben mir - er hat gegen Pikus nichts einzuwenden. Er nimmt ihn nicht sonderlich ernst - er respektiert Dannys Futterschüssel, und wenn ich Häppchen verteile Dannys Häppchen, aber er hat null Skrupel, Pikus was wegzunehmen - na ja, auch das ist nur eine Frage der klaren Regeln, der Rangordnung und so, das wird sich alles geben. Pikus ist erst etwas durch den Flur marschiert, hat sich dann mit hierher ins Gäste/Arbeitszimmer getraut und liegt nun links neben mir eingerollt neben dem Drucker. Er ist noch etwas unsicher, und wenn ich Mick oder Danny mal etwas scharf ermahnen muß - Mick etwa, wenn er Pikus Futternapf ansteuert - dann zuckt er zurück, aber er ist nicht scheu, nicht ängstlich, er kommt gleich wieder an. Für den ersten Abend könnte es nicht besser sein.
Es ist überhaupt so - alles so - perfekt. Auch auf der Fahrt. Man sollte doch meinen, dass es zumindest ein bißchen HinUndHer gibt, wenn man einen fremden Rüden zu zwei fremden Rüden in ihr Auto stellt und sie eine lange Heimfahrt recht nah nebeneinander auf dem Rücksitz verbringen müssen. Aber kein böser Blick, kein Knurren, kein Schnaufen durchs Gitter, nichts.
Pikus durfte dann bei meinen Eltern vor ihrer Nase ganz unbehelligt durch den Garten marschieren, alles markieren, er durfte sich in ihre Kudde legen, mit im Auto fahren, hier bei mir überall herumtappen (und alles arkieren - seufz!) - kein Lippen-Hochziehen, kein Knurren, nichts. Danny und Mick sehen noch nicht so GANZ den Sinn, warum Pikus nun hier ist, aber da wir es so haben wollen, ist es für sie ok. Irgendwann demnächst wird es den Moment geben, wo sie kurz untereinander die Rangordnung ausdiskutieren müssen, so wie Danny und Mick das auch mußten, aber das wird kein Problem werden, da hab ich keine Angst davor.
Die Tür zum Zimmer hier ist wegen Pikus offen, die Katzen nutzen die Gelegenheit (Gästezimmer und Computer sind sonst tabu), und gelegentlich rumpeln sie einen Schrank runter oder fauchen sich an - Pikus guckt mich dann mit großen Augen an, fragender Blick aber ruhig zusammengerollt – alles ok - na dann ists gut. Ich habe den Eindruck, er weiß schon, dass er zu mir gehört, und das ist schneller als Danny oder Mick das wußten.
Meine Mutter hat nach wie vor Bedenken, weil ihr Pikus wegen seinem Bein so leid tut. Ich sagte, das muß er nicht. Er braucht kein Mitleid. Pikus ist ein sehr intelligenter, hellwacher, selbstbewußter und mutiger Hund, und er kommt wirklich gut zurecht. Pikus wird uns auf Trab halten, er wird oft eine Herausforderung sein, denke ich - aber dabei eine Seele von einem Hund, ein grundehrlicher guter Kerl, der keinen Streß und keinen Streit will - meinem früheren Terrier Jess ähnlich - und ich denke, wir können für sein Bein ohnehin einiges tun. Er wird hier ganz automatisch Kondition und Muskeln bekommen, und der Doc wird uns sagen, was zudem noch zu tun ist. Ich bin bereit zu wetten dass Pikus heute in einem Jahr ganz anders aussehen wird - normal, oder so normal dass man ihm so gut wie nichts mehr anmerkt.
Meine Mutter schluckt auch noch etwas, weil er so klein ist. Sie, und mein Vater, trauern immer noch Schäferhund Floyd nach - sie hätten gern wieder einen Schäferhund (aber im Grunde wissen wir natürlich alle, dass es so besser ist, und ein großer Hund mehr Probleme machen würde - und Floyd bekommen sie sowieso nicht mehr zurück, also). Mein Vater hat Pikus sehr zaghaft gekrault - he, er ist klen aber nicht zerbrechlich! Aber das wird schon alles werden!!
Nein, das paßt alles so, wie es ist. Und es wird gut werden, richtig gut.
Pikus hat noch Probleme mit dem Trockenfutter, aber das wird sich geben. Heute habe ich zur Feier des Tages eine Aluschale Katzenfutter verteilt und den Jungs gleich eine Wurmtablette untergeschmuggelt.. entfloht wird dann die Woche mal. So, mehr fällt mir nun nicht mehr ein.. hab schon erste Fotos gemacht. Pikus erstesmal in der Kudde bei meinen Eltern, erste Schritte in die Küche, gemütlich zusammengeringelt hier neben meinem Drucker.. leider kommts auf den Fotos nie so richtig schön wie in der Realität rüber aber ich werde unverdrossen weiterknipsen und bei Gelegenheit wieder eine CD mit den besten Bildern schicken.
Ich weiß immer noch nicht, warum ich ausgerechnet Pikus haben mußte. Warum nun ausgerechnet ER hier neben mir liegt und mich mit großen, hellwachen Augen anguckt, nur einen Schritt weit, einen Tag weit vielleicht, davon entfernt, GANZ MEIN Hund, MEIN bester Freund zu sein. So viele Hunde, so viele sympatische Kerlchen. Keine Ahnung. Aber, so gut, so perfekt wie das bisher gelaufen ist - irgendwas MUSS dahinter sein, irgendeinen Grund muß es haben. Keine Ahnung, wer damals diese Fotos gemacht hat, mit denen er als Notfallhund auf der Sabro-Seite aufgetaucht ist.
Dieses eine Bild, wo er so dasteht, Schnauze nach oben, Ohren nach hinten gefaltet - ehrlich, hätte ich ihn nur von den neuen Bildern her gekannt- ich hätte nie so reagiert, wäre nie so angesprungen, Pikus wäre ein netter, sympatischer Hund unter vielen gewesen. Zumal die erste Beschreibung ja auch nicht so positiv klang, von wegen ängstlich und zurückhaltend und so. Schicksal, sag ich nur. Irgendeinen Auslöser brauchts ja, um aktiv zu werden. Frau Brockmann sagte damals, Pikus erinnert sie eher an ein kleines scheues hilfloses Tier als an einen Hund. Er hat einen so kleinen und zierlichen Kopf, daß er schon mehr einer Katze ähnelt - sicher. Den ersten Fotos nach. Aber der Pikus in Wirklichkeit, MEIN PIKO - das ist ein ganzer Kerl, DER BESTE HUND für mich. Neben Danny, DEM BESTEN HUND, und Mick, DEM BESTEN HUND. Klar. Alsdenn - werde nun die Pferde von der Koppel holen. Mal sehen,wie lange es dauert, bis Piko uns begleitet.. nicht lange, so wie ich ihn einschätze.
Nochmals ganz vielen herzlichen Dank für alle Unterstützung - bis demnächst
24.0
4.2008
Pikus ist ein ca. 35 cm kleiner Mischling (evtl. Spitzmix?) Er ist etwa 3 Jahre alt und bereits seit November 2007 im Tierheim
Er ist ein Er läuft nur auf 3 Beinen, denn sein rechtes Hinterbein ist evtl. durch einen Unfall kaputt. Er ist anfangs äußerst ängstlich und zurückhaltend und braucht geduldige, einfühlsame Menschen, die ihm etwas Zeit geben um Vertrauen zu fassen.
Wenn Sie Pikus helfen möchten, dann schreiben Sie uns bitte an sabro@sabro.de


