SABRO hilft helfen e.V.
16:02 Uhr - 7. Januar 2013 - sabro

Der kürzeste Weg ist nicht immer die beste Wahl….

jedenfalls nicht, wenn es um eine Tierarztpraxis geht. Mitten im Weihnachtsgeschäft ging es Elza schlecht. Sie erbrach und war auch ansonsten recht schlaff. Um einfach schnell Hilfe zu bekommen, sind wir diesmal nicht in die Klinik von Dr. Böer nach SZ Salder gefahren (einfache Strecke 160 km), sondern zu einer Tierarztpraxis hier in der Nähe. Als Arne wieder kam sah auch alles gut aus: nur eine Magen- und Darmgrippe, “das kursiert momentan” – dazu eine Schmerzspritze und etwas gegen die Übelkeit. Wir waren natürlich erleichtert.

Bis zum nächsten Morgen….. Da ging es Elza nämlich noch schlechter. Sie konnte sich kaum noch auf den Beinen halten. Wir also mit “Blaulicht” zu Bernd. Diagnose: Nierenversagen – daher auch das Erbrechen, die Schwäche etc. Da in diese Klinik über ein Labor verfügt hatten wir innerhalb von 5 Minuten den Befund hatten eine klare Diagnose. Wir haben uns mal wieder schwarz geärgert, daß wir versucht haben uns den weiten Weg zu sparen!!!!! Elza wurde sofort an den Tropf gehängt. Arne saß die halbe Nacht bei ihr.

Am nächsten Tag dann der Anruf: Elzas Nieren haben die Arbeit nicht wieder aufgenommen. Es war hoffnungslos. Arne hat sich sofort wieder auf den Weg gemacht damit sie in seinen Armen einschlafen konnte. Kein leichter Weg…. Elza war jedoch ganz ruhig und hat sich gefreut Arne zu sehen. Sie ist geschätzte 14 Jahre alt geworden. Alt für einen Schäferhund vorallem wenn man ihre Geschichte kennt.

Wir vermissen sie – und haben uns geschworen uns nächstes Mal gleich ins Auto zu setzen und wieder die weite Fahrt auf uns zu nehmen. Der kürzeste Weg ist nämlich nicht immer der beste!!!!

3 Kommentare »

  • Süße Elza, du bist jetzt der leuchtende Stern neben Herrn Klein !

    Doris Cyriaks - 7. Januar 2013- 19:34 Uhr

  • Euer Verlust tut mir wirlich leid für euch. Habe Elzas Geschichte gelesen und bin nur froh, dass sie doch noch ein gutes Leben am Ende hatte und sie in Ruhe einschlafen konnte.
    Ich bin immer wieder froh, dass es Menschen wie euch gibt, die soviel für ihre Tiere tun und sich auch soviele Tiere halten.

    Mein Respekt und meine Anerkennung.

    Alles Gute für euch weiterhin!

    Nadine - 13. Januar 2013- 19:16 Uhr

  • Danke, danke, danke
    Das ihr es immer wieder wagt, alles an Einsatz, Zeit und Wissen den Gestrandeten zu schenken. Mir treibt es nur schon beim Lesen die Tränen in die Augen. Haben wir uns doch gerade noch so mit der im Katalog beschriebenen Lebenswende gefreut.
    Wir haben Angst vor dem Tag an dem unsere Tierheimnasen sich von uns verabschieden und um so mehr fehlen mir die Worte für Euer Wagnisse immer wieder das Herz zu verschenken. Ganz herzliche Grüsse aus Süddeuteschland.

    IRA Bischoff - 1. Februar 2013- 18:59 Uhr

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