Urmel – ein Kaspar Hauser im Hundeformat

 
Vorab möchten wir noch Folgendes zu Ihrer Information sagen:
 
Urmels Verhalten ist absolut untypisch!
Es widerspricht allen Erfahrungen, die wir bislang mit polnischen Hunden gemacht haben.
Gerade Welpen, auch die in den polnischen Tierheimen, gehen normalerweise sehr vertrauensvoll auf Menschen zu und sind von Natur aus eher neugierig.
Urmel zeigt uns hier wirklich die Ausnahme von dieser Regel...
 
 
 
Urmels Geschichte
Unser Urmel entstammt nicht direkt einem großen Ei sondern kommt aus dem Tierheim PT.
Urmels Mutter hat wohl in einer Erdhöhle ihre Welpen bekommen. Beide wurden mit einer Drahtschlinge eingefangen und kamen ins Tierheim.
Da hat er also Glück gehabt, oder auch nicht. Als Urmel alt genug war um die Welt zu erforschen wurde er von seiner Mutter getrennt und in einen Zwinger mit lauter anderen Hunden gesteckt. Das war wahrscheinlich auch seine einzige Erfahrung mit Menschen. In dem Zwinger waren auch nicht nur Hunde seines Alters oder seiner Größe und da Urmel keinerlei Ahnung von der Welt hatte, seine Mutter ihm nichts beibringen konnte, weil sie ja fest saß wurde Urmel wohl von vielen gemobbt.
 
Jetzt ist er ca. 1 Jahr alt und wir haben ein Foto von ihm entdeckt. Er sollte eine Chance bekommen und wir haben uns natürlich schon gefragt, was er wohl denkt und fühlt, wenn seine kleinen Pfoten das erste Mal in seinem Leben Gras berühren (im Kettenbereich wächst nichts mehr und im Zwinger ist nur Beton).
Urmel wurde also in eine Box gesteckt, viele viele Stunden durchgerüttelt und kam völlig durcheinander hier an. Als wir ihn freudig begrüßen wollten, hatte Urmel sich schon entschlossen in seiner Box zu bleiben und den Rest der Welt zu hassen. Er schnappte aus Angst um sich, so daß er in der Cargo-Box weiter transportiert werden musste.
 
Samstag, 21. Juni 2008
Eingewöhnen alá Urmel 
Ja und heute fing unser mühevolles „Urmel-Eingewöhn-Programm“ auch schon an. Nachdem er auch bei uns seine Box nicht mehr verlassen wollte haben wir ihn erstmal im Gäste-WC geparkt und die Box und auch die Tür ein Stück weit offen gelassen und immer freundlich mit ihm geredet. Er konnte Kontakt aufnehmen oder halt nicht. In Urmels Fall eher nicht…
Also haben wir die Box am nächsten Tag in den Flur gestellt, wo er die anderen Hunde sehen konnte (die ihn übrigens ignoriert haben), sie ihm aber nicht ängstigen konnten. Von seiner Box haben wir das Oberteil entfernt, so daß der arme Urmel im Cabrio saß. Von da aus ist er dann unter die Jacken unserer Gardrobe geflohen und da sitzt er und linst drunter vor.
Von Anfang an war uns klar, daß wir sein Herz nur über Futter gewinnen können. Leider ist Urmel aber durch seinen lebenslangen Zwingeraufenthalt so verspeckt, daß er partout keinen Hunger hat oder sich zumindest entsprechend zusammen reisst. Er nimmt so gut wie nichts – keine Leberwurst, kein leckeres Katzenfutter, keinen Putenbrustaufschnitt.
Wir geben also auf und stellen ihm nachts etwas hin. Er soll sich ja wohlfühlen.
 
Sonntag, 22. Juni 2008
Er mag uns nicht...
Urmel mag uns aber nicht und die Hunde auch nicht. Also Kommando wieder zurück und Futter nur noch aus der Hand. Es funktioniert! Vorsichtig nimmt er etwas um dann gleich wieder zu fliehen. Zum Pinkeln können wir ihm zu Anfang nur alte Läufer im Flur anbieten. Am dritten Tag riskieren wir es und lassen ihn in den überschaubaren und gut eingezäunten Vorgarten. Er flitzt wie ein Roadrunner unter einen Farnbusch und ist verschwunden…Mit drei Leuten gelingt es uns ihn vorsichtig wieder ins Haus unter die Gardrobe zu bugsieren.
 
Montag, 23. Juni 2008
Eine Hausleine muss her
Nur, daß Urmel schnappt vor Angst… Ein Halsband trägt er leider auch nicht. Also hilft alles nichts. Wir produzieren eine Leberwurstkugel mit Sedalin-Füllung und hoffen auf einen sanften Schlaf bei Urmel. Nach etlichen Stunden wirkt er zumindest angeschlagen. Zur Sicherheit kaufen wir noch einen kleinen Maulkorb. Zumindest erlaubt uns sein Zustand jetzt den Maulkorb und ein Halsband an ihm zu befestigen.
Da er eine lebende Stinkbombe ist, beschliessen wir ihn trotz seiner Angst vorsichtig zu waschen. Wir haben draußen extra einen Waschplatz mit warmen Wasser, so daß ihm eine rutschige Wanne erspart bleibt. Urmel hat sich vollgekotet und sein gesamtes Fell ist voller Urin. Das Waschen musste wirklich sein. Wir hoffen inständig, daß er durch das Sedalin nicht so viel davon mitbekommt und freuen uns doch anschließend über zumindest einen geruchsneutralen neuen Mitbewohner.
An dem Halsband befestigen wir eine Hausleine mit der wir versuchen wollen am nächsten Tag Urmels Leinenträning zu starten.
 
Dienstag, 24. Juni 2008
Leinentraining
Das geht total schief.
Wir wollten versuchen, daß Urmel uns nur ein oder zwei Meter folgt, um ihn auch mal rein oder raus zu geleiten. Urmel glaubt aber spontan, daß seine letzte Stunde geschlagen hat und beisst voller Panik direkt in den Karbiner! Sein Maul blutet und wir fühlen uns wie Tierquäler. Also sofort die Leine wieder ab und eine gebastelte Outdoorleine drangeknotet.
Jetzt kann der arme Kerl sich zumindest nicht mehr verletzen. Vorwärts geht es allerdings nach wie vor nicht einen Meter. Wir lassen ihn in Ruhe. Nach einigen Stunden hängt unsere tolle Konstruktion zerfetzt am Halsband…
Also erstmal kein Leinentraining, weil wir ohne Gewalteinwirkung keine neue Leine an seinem Halsband befestigen können. Wir wollen ihn nicht quälen.
 
Mittwoch, 25. Juni 2008
Ab ins Büro 
Urmel soll ein bisschen mehr an unserem Leben Anteil nehmen. Also öffnen wir die Tür zum Büro und manövrieren ihn vorsichtig ins SABRO-Büro.
Er startet wieder Roadrunner mäßig durch und landet schließlich bei Frau Carstensen unter dem Schreibtisch. Dort bekommt er ein kleines Jokkmokk, was er anscheinend liebt. Er liegt den ganzen Tag dort und es stört ihn auch nicht, daß menschliche Füße in seiner Nähe sind.
Raus und rein ist inzwischen schon etwas besser. Wir haben den Eindruck, daß er auf seinen Namen hört und erleichtert ist, wenn er wieder rein darf.
 
Donnerstag, 26. Juni 2008
Schlafgewohnheiten 
Er nimmt nach wie vor nur ganz zaghaft wenig Futter aus der den Fingern. Immerhin frisst er eine Leberwurstkugel mit Milbemax-Entwurmungsmittel! Ganz wichtig, weil Urmel nicht ganz alleine ist….
 
Abends bleiben alle Hunde im Wohnbereich und wir liegen bäuchlings vor Urmels Kudde und berühren ihn schon mal vorsichtig mit einer weichen Bürste oder auch den Fingern. Er mag es nicht, ist aber zu schlapp zum fliehen. Arne ist heute über seine ganze Urmel-Integration vor ihm eingeschlafen.
 
Freitag, 27. Juni 2008
Nachtmenschen - Nachthund 
Urmel hat sich entschieden, daß sein Leben besser nachts statt findet, wenn alles schläft. Bereits in der vorletzten Nacht hat er den gesamten Wohnbereich unsicher gemacht und leider auch dort ein paar Pfützen verteilt (er ist auch noch unkastriert…). Also haben wir beschlossen ihn nachts lieber oben in der Diele zu lassen. Urmel hat aber jetzt erkannt, daß die Haustür die große Freiheit bedeutet – obwohl er wenn er draußen ist lieber wieder rein will.
Auf jeden Fall startet er nachts durchgängig Bemühungen unseren Haustürgriff zu betätigen.
Der ist jetzt ruiniert… Unsere Nachtruhe auch…
Da wir Urmel nur ungern irgendwo dingfest machen wollen, wo er sich gar nicht auskennt beschließen wir ihn in seine geliebte Cargo-Box zu verfrachten.
Völlig übermüdet packen wir sein Jokkmokk und eine Bil-Wasserschüssel in die Box (die zum Glück riesig ist) und verfrachten dann den panisch hechelnden Urmel dazu. In der Box gibt er endlich Ruhe und schläft. Es bleibt ihm ja auch nichts anderes übrig. Uns tut er sehr leid, aber schlafen müssen wir ja auch mal.
 
Samstag, 28. Juni 2008
am liebsten unsichtbar... 
Urmel wird natürlich gleich als erstes aus seiner Box befreit und in den Garten gelassen. Schließlich soll er als Haushund lernen nicht rein zu pieschen. Als Charek ihm entgegen kommt verliert er aus lauter Panik eine riesige Pfütze. Trotzdem sind wir froh, daß er sich draußen erleichtert hat. Er pinkelt noch im Sitzen. So alt kann er also noch nicht sein.
Die anderen Hunde nehmen nach wie vor keine große Notiz von ihm. Sie setzen sich mal neben ihn oder laufen spielerisch draußen hinter ihm her – was wir natürlich sofort unterbinden. Urmel zieht nur ängstlich die Lefzen hoch um dann gleich wieder zu fliehen.
Ich habe noch nie einen Hund gesehen, der sich so sehr wünscht unsichtbar zu sein!
 
Sonntag, 29. Juni 2008
Urmel spielt! 
Heute hat Urmel mit Charek gespielt! Wir müssen natürlich sehr aufpassen, weil Charek nicht so viel rennen darf, aber irgendwie findet Urmel Charek noch am vertrauenswürdigsten.
Außerdem hat er sich in meinem Büro wie verrückt im Kudde gewälzt. Als ich ihn allerdings angesprochen habe ist er fast in Ohnmacht gefallen, weil er sich allein glaubte…
In Anbetracht der Tatsache, daß Urmel ungewöhnlich viel unterwegs war hoffen wir auf eine ruhige Nacht.
 
Montag, 30. Juni 2008
Urmel haut ab 
Wir hatten Mitleid und wollten Urmel eine weitere Nacht in der Box ersparen. Also haben wir unser Badezimmer (das nicht gefliest ist aber einen abwaschbaren Boden enthält) von allem befreit was „kapputtbar“ ist und ihn mit offener Durchgangstür zum Schlafzimmer dort untergebracht. So sollte er in unserer Nähe und auch in der Nähe der anderen Hunde sein.
Pustekuchen!
Urmel hat sich die bodentiefe Tür nach draußen ausgeguckt und versucht zu fliehen. Da das nicht klappte, hat er das ganze lautstark untermauert…
Irgendwann war Arne gegen morgen dann so entnervt, daß er ihn in den Vorgarten gelassen hat. Blöd war nur, daß das Schiebetor zum Rest des Grundstückes nicht ganz zu war…
Ich sah mich im Geiste schon Flugblätter für Urmel drucken (was schreibt man da drauf? Wildhund, nicht anfassen?). Nach langer Suche haben wir Urmel dann in einem kleinen Waldstück (noch auf unserem Grundstück) an unserer Einfahrt gefunden. Er hat sich nicht mehr getraut über die freie Fläche der Zufahrt zurück zu laufen.
Also haben wir die überdimensionale Cargo-Box rausgeschleppt und Urmel war bei deren Anblick direkt begeistert! Er ist gleich reingeklettert und hat sich nach Hause schleppen lassen.
Jetzt sitzt er wieder schachmatt unterm Schreibtisch und spart seine Reserven für heute Nacht…. 
 
Dienstag, 01. Juli 2008
und er schläft doch!
Gestern Abend haben wir einen neuen Versuch gestartet.
Cargobox in das Badezimmer mit offener Durchgangstür ins Schlafzimmer, so dass er Kontakt hat und alle Hunde aus der Box heraus sehen kann.
Zufrieden ist er in seine Box gedackelt und hat die ganze Nacht durchgeschlafen. Juchhuhhhhh!
Unser Fütterungsversuch gestern ist allerdings wieder total gescheitert. Ich habe ganz vorsichtig die Hausleine aufgenommen, nur gerade so weit, daß er Kontakt spürt, und dann versucht, daß ganze durch leckeres Futter zu unterstützen. Völlige Fehlanzeige. Urmel ist ausgerastet, sobald er Kontakt am Halsband gespürt hat und hat wieder versucht in die Leine zu beißen. Mit dem Füttern war es danach vorbei.
Er hat versucht in ein Schuhregal zu kriechen und sich dort unsichtbar zu machen. Heute Morgen war die Hausleine dann gekappt….
Urmel setzt zur Zeit auf die totale Futterverweigerung. Wasser trinkt er zum Glück. Noch hat er Reserven, so daß wir uns keine allzu großen Sorgen um seine Gesundheit machen müssen. Um seine Psyche allerdings schon.
Es geht nicht vor und nicht zurück.
 
Mittwoch, 02. Juli 2008
Also unsere Urmel Schlafgeschichte bewährt sich
Die zweite Nacht in der er – und vorallem auch wir – durchgeschlafen haben.Gestern Abend hat uns unser kleiner Wildhund wirklich zum Staunen gebracht.
Er liegt ja tagsüber auf einem Jokkmokk unter dem Schreibtisch im Büro. Als es dann schon sehr spät war und Arne noch am Schreibtisch saß hat sich Urmel wohl entschlossen, daß es jetzt wirklich „Bettgehzeit“ ist.
Er hat sein Jokkmokk gegriffen – was größer ist als er und relativ formstabil! – und ist damit Richtung Bürotür losgezogen. Die Tür war nur einen Spalt breit auf und Urmel hat geackert wie ein Hamster, der seinen Wintervorrat einbringen möchte. Irgendwann hatte er das Jokkmokk durch die Tür und hat es bis ins Badezimmer zu seiner Cargo-Box geschleppt! Uns hat es wirklich die Sprache verschlagen…
Vielleicht können wir ihn ja bald als Bürokraft einsetzen….
Außerdem habe ich heute morgen mit einer neuen Futtersorte experimentiert. Die meisten poln. Hunde nehmen zu Anfang kein Trockenfutter weil sie es nicht kennen. Also habe ich Urmel immer leckeres Fleisch aus der Dose angeboten. Heute morgen habe ich es dann mit extra kleinen Welpencrackern aus dem Trockenfutter probiert.
Und siehe da, er hat sie ganz vorsichtig aus meiner Hand geleckt! Wahrscheinlich weiß das pfiffige kleine Kerlchen, daß dieses Futter hochwertiger und besser für ihn ist!
Mal sehen, was er noch so an Überraschungen parat hat.
 
 
Donnerstag, 03.07.08
Es regnet und Urmel versteht die Welt nicht mehr!
Sein Zwinger in Polen war überdacht, von daher weiß Urmel anscheinend nicht mehr wie sich Regen anfühlt.
Als ich ihn eben rausließ war er völlig verwirrt und konnte absolut nicht zuordnen, was da von oben immer wieder auf ihn drauf viel.
Zuerst hat er versucht sich unter den Büschen zu verstecken und das Ganze erst einmal beobachtet. Schlimmer wurde es ja zum Glück nicht. Also hat er es riskiert wieder los zu rennen.
Urmel kompensiert seine Unsicherheit durch Laufen. Meist ist er im Gallopp unterwegs. Leider zeigt er im immerhin bestimmt 1000 m² großen Vorgarten stereotypes Verhalten. Er läuft immer wieder auf exakt dem gleichen Kreisbogen an dem hinteren Zaun entlang.Hier sieht man inzwischen deutlich Urmels „Trampelpfade“:
 
Wir unterbinden es vorsichtig, in dem wir ihn wie ein Pferd mit Körpersprache von dort weg „longieren“.
Dann kommt die Urmel-Runde Nr. 2 dran – einmal ums Heidebeet. Das ist immerhin eine ziemlich lange Strecke für ihn, die ihn auch nach 3 – 4 Runden völlig schafft. Darüber vergisst er dann auch für eine Weile seine „Zaunrunde“. Wir loben ihn auch überschwinglich, wenn er den Zaunbereich verläßt. Fortschritte macht er wirklich beim Reinkommen. Er reagiert auf unser Rufen und spurtet dann sofort ins Haus. Anscheind fühlt er sich hier doch langsam sicher. Die Welt da draußen ist in seinen Augen zu groß und unübersichtlich… 
 
 
Dienstag, den 08.07.2008
Urmel gehört zu den Sammlern!
Manche Hunde sind ja eher Jäger. Urmel nicht. Er sieht sich ja eher als der Gejagte…
Dafür sammelt Urmel leidenschaftlich gern. Und zwar Handtücher! Die hängen praktischerweise in Augenhöhe vor ihm und wenn man doll genug daran zieht reißen die lästigen Aufhänger ab und man kann seine Beute Richtung Höhle (Cargo-Box) schleifen.
Was man hat – das hat man!
So was Tolles gab’s wohl im Zwinger nicht. Also zur Sicherheit lieber eines mehr mitnehmen. Wir verfügen jetzt schon über einen ganzen Stapel Handtücher ohne Aufhänger…..
Ansonsten taut Urmel aber mehr und mehr auf. Er flitzt jetzt sogar schon an uns vorbei durch die Tür. Draußen macht er Pausen und setzt sich auch schon mal hin. Er frisst inzwischen mit Appetit aus der Hand und kommt einem dabei auch schon ein kleines Stück entgegen.
 
  
 
Und heute hat er im Büro tatsächlich versucht mit Wacus zu spielen! Die Aufnahmen hiervon sind eher schlecht, weil sich keiner von uns getraut hat aufzustehen, aus Angst, die beiden zu stören. Wacus findet also schon mal, dass es an der Zeit ist, dass er sich mal bewegt. Ein gutes Zeichen und ein Schritt in die richtige Richtung.
 
Dienstag, 15.07.2008
Urmel taut auf! 
Urmel gibt seine selbst gewählte Isolation auf und versucht sich den anderen anzuschließen. Vor ein paar Tagen tauchte er auf einmal morgens am Küchentresen auf und hat sich wie alle anderen auch für ein Stückchen Leberwurstbrot angestellt.
Er hat schon Ansätze von Spiel mit Wacus ausprobiert, der hierfür einfach ein Schatz ist, weil er jeden zum Spielen überreden kann.
Ja und wenn die anderen Hunde mittags auf die Koppel zum Spielen gehen, dann heult Urmel wie ein Wolf!!! Da kann er natürlich noch nicht mit, weil wir ihn nicht anleinen können. Sein Reststückchen Hausleine hängt leider auch noch an seinem Halsband, da wir ihn jetzt in dieser sensiblen Phase nicht greifen wollen. Also muss er noch ein bisschen damit rumschleifen.