SABRO hilft helfen e.V.
21:07 Uhr - 19. November 2014 - sabro

Vom griechischen “Tonnenhund” zum Physiotherapeuten :-)

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Aramis wurde von einer Schweizer Tierschützerin zusammen mit einem zweiten Hund abseits jeglicher Zivilisation in den Bergen von Kos entdeckt. Die Hunde hatten kein Wasser, kein Futter und so gut wie keinen Schatten. Lange hätten sie nicht mehr überlebt… Mittels Polizeieinsatz wurden beide damals befreit.

Danach folgte für Aramis ein jahrelanger Aufenthalt in der privaten kleinen Auffangstation von Vangelis auf Kos. Keiner wollte einen schwarzen Hund, dazu noch einen Rüden….

Und dabei war Aramis sooo menschenbezogen.

Vor ein paar Monaten wurde er dann über unsere SABRO Seite von einer Schweizer Kundin entdeckt (schon ein Zufall, daß es beides Mal Schweizer waren, die zu seiner Rettung beigetragen haben :-) und es war Liebe auf den ersten Blick. Familie J. aus Bern scheute weder Kosten noch Mühen um Aramis aus Griechenland ausfliegen zu lassen.

Jetzt lebt der hübsche Rüde zusammen mit Nila, die genauso aussieht wie er, in der Schweiz und “arbeitet” täglich in der Physio-Praxis seiner neuen Familie mit.

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Aber lest selbst:

Halli Hallo! Hier ein paar Fotos von Aramis!:-))) Aramis fühlt sich in der Physio zuhause!:-)) Er schwimmt im Pool, trainiert im Unterwasserlaufband und ist bei den Behandlungen der Patientenhunde mit dabei!

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Und wenn er sich nach einem Praxistag herrlichst in einem frischen Kuhfladen suhlt, dann ist duschen und Bademantel angesagt!:-))) Wir sind soooooo happy mit ihm!!!! Er ist wirklich ein absoluter 6er im Lotto!!!!!! Soooo ein Goldschatz!!!!!….wir können es nicht in Worte fassen!!!
Herzlichst Sabina, Roger, Nila und Aramis❤️

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So ein Praxis-Tag macht ganz schön müde :-) – Nickerchen zwischendurch.

15:12 Uhr - 7. November 2014 - sabro

Tina und Tommy haben es geschafft!

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Sie wurden mit ganz viel Herz und Liebe in Bayern in Empfang genommen!

Am Mittwoch, den 05.11. wurden beide von einer lieben Kundin von uns (die uns auch um Hilfe für die beiden gebeten hatte) im Tierheim im Elsass abgeholt.

Dort hatte man ihnen zumindest kleine Fleece-Mäntelchen gegen die Kälte angezogen, aber wer Pudel hat und kennt, weiß natürlich, daß die beiden trotzdem bitterlich gefroren haben müssen…

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Wir sind sooo glücklich, daß diese beiden alten Hunde es geschafft haben, der Einschläferung zu entgehen.

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Bei Frau W. aus Bayern werden sie gemeinsam mit 4 weiteren Hunden liebevoll versorgt. Frau W. ist nicht mehr berufstätig und dadurch in der Lage, sich den ganzen Tag über um die Hunde zu kümmern. Und passend ist es natürlich auch, daß die beste Freundin von Frau W. , die die Adoption von Tina und Tommy mit begleitet hat, Tierärztin ist :-)

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Endlich ein warmes und kuscheliges Plätzen und viel Liebe und Zuneigung, die die beiden in den letzten Jahren in der Dunkelheit ihrer Garagenhaft bestimmt mehr als schmerzlich vermisst haben….

Danke an euch alle für eure Hilfe!

Ohne euch und das fleissige Teilen hier bei Facebook hatten wir Frau W. vielleicht niemals gefunden!

Ihr habt es mit möglich gemacht das dieses Weihnachts-Wunder schon mal wahr geworden ist!

Danke im Namen von Tina und Tommy!!!!! Ihr könnt schon ein bißchen stolz auf euch sein :-)!!!!!

 

Und für alle, die die Geschichte von Tina und Tommy nicht mit verfolgt haben,  HIER noch mal der Link zu der ganzen Vorgeschichte.

 

Euer SABRO Team

14:45 Uhr - - sabro

Muffin – wir wollen ihm helfen, macht ihr mit?

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Muffin hat sein ganzes Leben lang nur Pech gehabt. Er kam mit 1,5 Jahren völlig unterernährt und mit Gelenkproblemen ins Tierheim. Sehr wahrscheinlich wurde Muffin auch missbraucht, er hatte überall Verletzungen…

Jetzt sitzt er seit über einem Jahr im Tierheim und wir finden, daß er dort nicht noch einen Winter  mit seinem kurzen Fell verbringen sollen muss.

Muffin ist gerade erst 3 Jahre alt. Sein Gangbild hat sich im Tierheim schon sehr verbessert, ist aber noch nicht ganz normal, weil es an Muskulatur fehlt. Er kann aber ganz normal schnell laufen und geht gerne spazieren!

Muffin ist 75 cm groß und damit eine wunderschöne stattliche Manteldogge. Selbstverständlich ist Muffin kastriert.

Eine liebe SABRO Kundin besucht Muffin regelmäßig in diesem Tierheim und geht mit ihm und ihrer Hündin spazieren.

Hier ihre Eindrücke zu Muffin:

Muffin hat aufgrund seiner Vorgeschichte Angst vor Männern, was sich durch ein deutliches Anknurren bemerkbar macht. Sobald er jedoch Vertrauen gefasst hat, gibt sich das. Er ist bei den Spaziergängen jederzeit kontrollierbar. Oft knurrt er aus Unsicherheit (er war als Junghund wohl überhaupt nicht draußen), läßt sich aber sehr gut an der Leine führen. Er ist kein Typ, der sich in die Leine hängt und nach vorn stürzt! Sobald man mit ihm spricht und ihm die Situation erklärt , “hört” er aufmerksam zu.

Kommandos wie “Sitz” und “Platz” sind für Muffin kein Problem. Ein Problem dagegen sind Katzen und andere jagdbare Kleintiere. Er hat es nicht gelernt hiermit umzugehen und verhält sich deshalb falsch – würde also hinterher laufen.

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Wir würden uns für Muffin ein Zuhauese bei Doggen-Kennern wünschen, wo er entweder mit einem souveränen und gelassenen Rüden oder aber mit einer solchen Hündin gemeinsam leben kann. Selbstverständlich wäre er auch ein geeigneter Einzelhund. Kinder sollten keine im Haushalt vorhanden sein, weil Muffin einfach erst mal seine Angst, die sich im Knurren äußert, überwinden muss.

Muffin müsste auf jeden Fall eine Zeit lang seperat gefüttert werden. Wie schon beschrieben war er fast verhungert, als er ins Tierheim kam. Er ist deshalb extrem futterneidisch. Aber auch das lässt sich natürlich verbessern.

Ihr hört sicherlich heraus, daß Muffin Leute braucht, die sich Zeit für ihn nehmen müssen und die ihm die Möglichkeit geben dazu zu lernen. Schon jetzt ist er trotz seiner sehr negativen Erfahrungen mit Menschen ein absolut verschmuster Rüde, vor dem er keine Angst hat, sofort auf den Schoss klettert. Muffin sucht so sehr Zuneigung und Bestätigung!

Wichtig ist jedoch trotzdem, daß ihm von seinen zukünftigen Besitzerin die ganz normalen Grenzen aufgezeigt werden können und er  souverän geführt wird. Dann wäre er ein absoluter Traumhund!

Im Tierheim wird Muffin nicht mehr lange zurecht kommen… bedingt durch den Stress nimmt er immer weiter ab, anstatt zu. Seine Muskulatur entwickelt sich nicht so, wie sie sollte, weil er dort natürlich nicht ganz regelmäßig bewegt werden kann.

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Wir von SABRO möchten uns für Muffin einsetzen, weil uns sein Schicksal sehr berührt. Wenn ihr  jetzt vielleicht gerade dabei seid euer Herz auch an Muffin zu verlieren, dann schickt uns bitte den Vermittlungsbogen ausgefüllt zu.

Muffin kommt nicht aus Polen, sondern aus Deutschland. Er müsste nicht bei SABRO abgeholt werden, sondern sitzt in Süddeutschland.

HIER geht es zum Vermittlungsbogen für Muffin.

 

 

 

 

15:53 Uhr - 30. Oktober 2014 - sabro

Wir brauchen dringend eure Hilfe!

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Tina – eine Hündin die sehr viel durchgemacht hat….

Durch eine Kundin von uns, hat uns dieser dringende Hilferuf ereilt:

Die Besitzerin von zwei Zwerg-Pudeln ist vor einigen Jahren verstorben. Daraufhin hat deren Mann die beiden alten Pudelchen einfach für mehrere Jahre in die dunkle Garage gesperrt! Damit nicht genug, wollte er sie vor kurzem erschießen. Die Tochter konnte das nicht mehr mit ansehen und rief in ihrer Not das zuständige Tierheim an. Daraufhin wurde die Tochter dann von ihrem Vater vor die Tür gesetzt…. Ohne Worte alles. Was müssen diese Hunde in den Jahren in der Garage gelitten und gefroren haben….

Das Tierheim Hagenau im Elsass (auf französischer Seite) hält die Pudel jetzt in einer kleinen Box und die Einschläferung droht. Laut Tierheim sind nicht genügend Gelder da für alte und, in den Augen des Tierheimes, nicht mehr vermittelbare Hunde.

Tina ist im März 2001 geboren und ihr Sohn Tommy ist im November 2002. Sie haben alles gemeinsam überlebt und können nicht mehr getrennt werden, weil sie sonst mental völlig zerbrechen würden.

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Tommy, der Sohn von Tina.

Im Tierheim haben diese beiden alten Hunde gar keine Lobby und gehen völlig unter. Sie leiden dort sehr….

Es ist kein Problem sie aus dem Tierheim nach Deutschland zu holen. Die Kundin von uns würde das sofort tun, wenn ein Platz für die beiden da wäre.

Wir von SABRO wollen helfen, in dem wir euch bitten diesen Hilferuf so gut es nur geht verbreiten.

Macht ein Weihnachtswunder für Tina und Tommy wahr – teilt diesen Post, so oft es nur geht – bitte!!!!!

Für alle die selbst vielleicht nur ein kleines Körbchen für die beiden Mäuse haben hier der Vermittlungsfragebogen von uns.

Gemeinsam werden wir es schaffen sie da raus zu holen.

Danke im Voraus an euch alle!!!!

Euer SABRO Team

 

 

 

15:22 Uhr - - sabro

Unser Weihnachtswunder wurde jetzt schon wahr – Nele!

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Nele war nicht geplant. Sie stand einfach da, in ihrer Box auf dem Rastplatz, und hatte kein Reiseziel.
Der Hund der fahren sollte, war verschwunden und so war ein Platz frei, also durfte Nele einsteigen – nur wohin?
Als Nele und ich uns trafen erfuhr ich, daß sie kein Zuhause hatte und wahrscheinlich sehr krank war. Ihre Leberwerte waren katastrophal. Sie saß in ihrer Transportbox und stöhnte leise vor sich hin…

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Irgendwie hörte ich mich sagen, daß sie zu uns kommen kann und so wechselte ihre Box in mein Auto.
Dich interessiert wie es weiter ging – dann klick HIER und Du gelangst zu Neles Geschichte.

Wir ließen die Blutwerte noch mal überprüfen und stellten fest, das sie sich sogar noch weiter verschlechtert hatten. Ein Ultraschall brachte dann Klarheit: ein Lebertumor
Egal ob gutartig oder bösartig, Lebertumore wachsen in der Regel schnell und verdrängen das gesunde Lebergewebe, so daß die Leber nicht mehr arbeiten kann. Der Hund stirbt.
Da stand ich vor Nele. Sie hatte es geschafft aus einem polnischen Tierheim nach langer Zeit frei zu kommen, obwohl sich niemand für sie entschieden hatte.
Sie war alt – irgendwas zwischen 10 und 15 Jahren, Nele war kein Hund, den man üblicherweise als “hübsch” bezeichnet, sie roch durch ihre vereiterten Zähne furchtbar aus dem Maul und würde sterben, weil eine Operation aussichtslos sein sollte. Die Leber kann eben leider nicht wie die Milz entfernt werden.

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Hier Nele an ihrem ersten Wochenende in “Freiheit” in unserem Garten. Noch vor ihrer OP.

Und Nele hatte definitiv Schmerzen, wenn sie auf dem Bauch lag, weil der Tumor drückte.
Ich weiß nicht, warum ich nicht einfach dem Tierarzt unseres Vertrauens zustimmte und sie erlösen ließ.
Irgendwie war ich mir sicher, daß Nele leben wollte – jetzt, wo sie es geschafft hatte das Tierheim zu verlassen.

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Also nahm ich sie wieder mit und setzte mich vor den Laptop. Da gab es viele Berichte über Hunde die alt waren und mit der Diagnose Lebertumor eingeschläfert worden sind – logisch.
Aber es gab auch einen Bericht von dem Leiter der Tierklinik in Hofheim am Taunus in dem stand, daß schon viele alte Hunde erfolgreich an der Leber operiert worden sind!

Innerhalb von Minuten hing ich am Telefon und machte einen CT Termin in Hofheim und für den darauf folgenden Tag einen OP Termin, bei eben diesem Arzt – sollte eine OP überhaupt möglich sein.
Und dann starteten Nele und ich am 15.10.2014 von Hamburg in Richtung Frankfurt. Pünktlich zum CT kamen wir an und die Untersuchung ergab, daß ihr Tumor trotz seiner riesigen Größe aller Wahrscheinlichkeit nach operabel ist.
Und dann kam die Frage, die ich wohl verdrängt hatte: “Sollen wir morgen operieren?”
Obwohl ich deshalb ja eigentlich die Fahrt auf mich genommen hatte, wurde ich unsicher und verschob die Antwort auf den nächsten Tag.
Wir übernachteten in einem Hotel und ich lag die ganze Nacht neben ihr auf dem Bett wach und fragte mich, ob ich ihr jetzt die wenige Zeit in Freiheit auch noch stehlen würde? Würde sie die OP überleben? Was wäre wenn sie dabei sterben würde und nichts Schönes gesehen hätte? Was wäre, wenn ich warten würde – 2 oder 3 Wochen, ein paar Monate – nein das ging nicht, der Tumor würde weiter wachsen. Eine OP war nur jetzt möglich oder gar nicht… Nele schnarchte zufrieden und bekam von meinem anstrengenden Für und Wider nichts mit.

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Am nächsten Morgen klopfte ich mit einer Ärztin noch mal alles ab. Alternativen gab es keine. Garantien, daß die OP gelingen würde ebenfalls nicht…
Ich setzte alles auf eine Karte. Meine einzige Bedingung war, daß ich bis zur Narkose bei ihr sein wollte, was in der Klinik unüblich ist. Das wurde mir gewährt. Als Nele in Begleitung einer Tierpflegerin in Richtung OP-Saal ging, drehte sie sich nicht mehr nach mir um. Sie ging schnurstracks durch die Tür und verschwand.
Danach begann für mich das Warten… Ich sagte mir immer wieder, das es ein gutes Zeichen ist, wenn sie mich nicht gleich rufen. Eigentlich wollte ich ins Hotel fahren und mich hinlegen. Das verwarf ich gleich wieder. Ich stand wie viele andere auf dem Hof und ging nervös auf und ab.
Ich sah eine Frau mit ganz verweintem Gesicht ohne ihren Hund ins Auto steigen und abfahren… Mein Herz rutschte immer tiefer.
Nach endlosen 3 Stunden wurde ich aufgerufen. Nele lebte! Die OP sei gut verlaufen, der Tumor konnte separiert werden, nun müsste man sehen wie ihr alter Körper damit umgeht.
Ich blieb natürlich auch diese Nacht in Frankfurt und fuhr am nächsten Morgen wieder in die Klinik. Ich wußte, daß ich Nele nicht sehen darf, damit der Trennungsschmerz den Hund nicht zusätzlich belastet. Aber ich wollte in ihrer Nähe sein und wissen, wie ihre Nacht war.
Ich war ganz überrascht zu hören, daß sie schon abends gefressen hatte und nachts ein Beruhigungsmittel verabreicht bekommen hatte, weil sie gegen das in ihren Augen erneute “Tierheimdasein” so lautstark protestierte!
Das klang nicht nach einem Hund, der sterben wollte – beruhigt fuhr ich nach Hause.
Jeden Tag rief mich die Klinik an und berichtete von Nele. Nach 4 Tagen durfte ich sie abholen. Also fuhr ich nachmittags los, um sie noch abends aus der Klinik zu holen. Eigentlich war ich mir sicher, daß sie mich gar nicht wieder erkennen würde. Sie hatte seit ihrem Tierheimaufenthalt so viele Eindrücke verarbeiten müssen…
Aber kaum kam Nele um die Ecke, da stürzte sie sich voller Freude auf mich und alles an ihr wackelte! So schnell sie konnte, flitzte sie mit mir raus, pinkelte kurz und sprang dann flugs ins Auto. “Darf sie das schon?” Nein, natürlich durfte sie das nicht!

Nele und ich übernachteten wieder im Hotel und diesmal schlief ich nicht, weil ich gar nicht genug von ihrem Schnarchen bekommen konnte :-)
Am nächsten Morgen hatten wir noch einen Ultraschall-Termin zum richtigen Aus-Checken: keine Blutungen, keine Hämatome, alles prima!
Die Pathologie ergab dann noch, daß es ein gutartiger Tumor war.

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Also nordwärts Nele – Du hast jetzt auch ein Ziel – Du gehörst jetzt zum SABRO Rudel und hast endlich ein festes Zuhause für eine hoffentlich noch ganz ganz lange Zeit!!!
Nele, wir sind sooo stolz auf Dich!

Nachtrag 22.10.2014:

Nele hat im Anschluss an die OP eine leichte Pankreatitis bekommen und muss deshalb noch etwas Diät halten. Ansonsten geht es ihr ganz hervorragend. Sie ist glücklich und endlich schmerzfrei. Schon direkt am Abend des OP Tages hat sie selbstständig gefressen!

Wir bedanken und in diesem Zusammenhang noch einmal ganz herzlich bei Herrn Dr. Kessler von der Tierklinik Hofheim am Taunus, der sie so hervorragend operiert hat und bei dem gesamten Team, das sie (und mich ;-) )wunderbar betreut hat! Hier für alle Interessierten noch der Link zu der Tierklinik Hofheim.

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Wir würden uns freuen, wenn ihr vielleicht bei eurer Bestellung über unseren Shop eine kleine Spende für andere Tierschutzhunde übrig hättet, denen dann durch unserem Tierschutzverein “SABRRO hilft Helfen e.V.” ebenfalls geholfen werden kann.

Mit den eingehenden Spenden finanzieren wir Flugkosten für Hunde aus Tierheimen, medizinische Versorgungen, Kastrationen, Impfungen  etc. Über alles Aktuelle informieren wir euch immer über FACEBOOK. Wir setzen uns nur dort ein, wo wir auch zu 100 % nachvollziehen können, daß das Geld auch direkt den Hunden zugute kommt.

Natürlich kannst du auch ganz einfach über PayPal spenden: HIER gehts zum Spendenbutton.

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14:30 Uhr - 8. Oktober 2014 - sabro

Neuzugang im SABRO Rudel!

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Vor einigen Wochen mussten wir Kasia gehen lassen…

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Sie bekam knapp 2 Jahre nach ihrer Insulinom-OP ein Rezidiv. Wir sind trotz aller Trauer sehr dankbar für diese 2 Jahre und freuen uns, daß sie noch so eine schöne Zeit bei uns hatte.

In unseren Augen ist es einfach sinnvoll, den frei gewordenen Platz so schnell wie möglich wieder zu besetzen, um einem anderen Hund in Not zu helfen.

Der Kandidat für Kasia`s Platz war auch schnell gefunden… ein Pudelchen in Polen, ca. 15 Jahre alt und völlig überfordert mit den Umständen im Tierheim.

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Hier noch ein Bild aus einer Hundepension, die sich sehr für die Tierheimhunde in der näheren Umgebung in Polen engagiert und Silver seinen Auftritt im Internet ermöglicht hat.

Bis zu seiner Fahrtmöglichkeit mit allen möglichen Formalien (Chip, Impfung, intern. Impfpass etc.) musste er leider noch im Tierheim auf seine Ausreise warten.

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Wie man sieht – völlig verstört….

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Eine liebe Tierfreundin fuhr die lange Strecke von fast 1.700 km um insgesamt 5 alte Hunde aus zwei verschiedenen Tierheimen zu retten.

Das Tierheim, wo Silver saß, hatte die Auflage, grundsätzlich alle Hunde nur kastriert abzugeben. Eine wirklich gute Sache – leider betraf es aber in unserem Fall einen sehr schwachen 15jährigen Zwergpudel… alles Reden nützte nichts, es wurde keine Ausnahme von der Regel gemacht…

Zum Glück hat Silver die Narkose überlebt. Das Tierheim hat ihn dann, auch auf unser Bitten hin, in einer guten Tierklinik in der Nähe operieren lassen, wofür wir sehr dankbar sind. Er wurde sogar für die Nacht danach von einer Tierheim-Mitarbeiterin mit nach Hause genommen und bis zu seiner Abholung dort betreut:

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Hier ein Bild von seiner Ankunft in Deutschland als wir ihn am vereinbarten Treffpunkt abgeholt haben:

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Er hat in Polen nach dem Scheren noch diesen tollen Pulli geschenkt bekommen.

Wie der arme Silver jedoch ohne seinen Pulli aussieht, sieht man gut auf den ersten Fotos bei uns im Garten. Zum Glück war es recht sonnig und warm an seinem ersten Wochenende in Freiheit, so daß er es richtig genießen konnte.

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Auf einem Auge ist er leider blind. Auf dem anderen kann er aber zum Glück noch etwas sehen.

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Silver ist – wie man auf diesem Bild gut erkennen kann – für einen reinrassigen Zwergpudel viel zu lang. Wir vermuten, daß irgendwann mal ein Dackel in der Ahnengalerie dabei war…

Trotz seines offensichtlichen Rasse-Mixes war Silver wohl sein ganzes Leben in einem Käfig eingesperrt – als Zuchtrüde!

Er hatte über 2 cm lange Krallen und pinkelt nur im sitzen. Sein ganzes Hinterteil ist gelb vom Urin. Meist pinkelt  und kotet er sogar so gut wie gleichzeitig. Wahrscheinlich hat man ihn einmal am Tag aus der Kiste genommen, damit er in Bestzeit seine Geschäfte erledigen kann…

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Heute war er in der Tierklinik. Wir müssen jetzt eine riesige Zahnfistel operieren lassen, die freien Blick in seinen Gaumenbereich ermöglicht. Zuerst bekommt er aber eine ausreichende Antibiose. Erst in ein paar Wochen werden wir die erneute OP wagen. Leider ist die OP notwendig, da er durch die Fistel schlecht fressen kann und stark röchelt.

Drückt mal alle die Daumen, daß er noch ein schönes Leben vor sich hat. Wir tun hier alles, um ihn seine Vergangenheit so gut wie möglich vergessen zu lassen.

Kennt jemand von euch jemanden, der toll warme Hundepullover für die Wohnung stricken kann???

Wir brauchen so einen Pulloverschnitt, wo man den Bauchlatz rechts und links anknöpfen kann. Die meisten Hundepullover haben nur Schlitze für die Vorderbeine. Die Vorderbeine müssen dann aber zum Anziehen stark geknickt werden und das ist bei so alten Hunden nur schlecht möglich.

Hier  ein Beispiel von der Form so eines Hundepullis, wie ich ihn meine. Die Knöpfe sind hier allerdings etwas zu groß und würden beim Liegen sicherlich drücken.

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Wir würden für Silver sooo gerne einen wärmenden gemütlichen Pulli für die Wohnung haben, bis sein Fell (das war leider komplett durch Kot, Urin etc. verklebt und verfilzt) wieder etwas nachgewachsen ist.

Danke für eure Hilfe – euer SABRO Team

14:55 Uhr - 2. Oktober 2014 - sabro

Snoopy hat seine Familie gefunden

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Und wer darüber glücklicher ist – Snoopy selbst oder die Familie S., die Snoopy gesehen und sich sofort für ihn entschieden hat – das kann man gar nicht so genau sagen :-)

Aber lest hier doch selbst, was sie so über Snoopy und seine erste Zeit  in Deutschland berichten:

Hallo Frau Brockmann,

wir möchten einmal wieder von Snoopy hören lassen, der ja nun bald einen Monat bei uns ist und sich hier wunderbar einfügt J

Eigentlich müsste Snoopy eher „Shadow“ heißen, weil er mir wie ein Schatten überall hin folgt. Wenn ich fort gehe, ist auch kein Zaun zu hoch, um mitzukommen, deshalb ist er auch so oft, wie es nur geht an meiner Seite und innerhalb kürzester Zeit draußen abrufbar und ein toller Reitbegleithund geworden. Die langen Ausritte genießt er sehr und er versucht immer wieder einmal unser Pferd zum gemeinsamen Spiel zu bewegen- da treffen sich dann die beiden Füchse beim Haflinger und Golden-Mix.

Snoopy bewegt sich auch sehr sicher zwischen allen Pferden, da merkt man, dass es bei Vangelis auch ein Pferd gibt.

Eine Leine brauchen wir nur sehr selten (vor allem, weil hier im Park die Hunde nur angeleint geführt werden dürfen), bei einem deutlichen Ruf ist er sofort an meiner Seite.

Mit Rani hat er zwischenzeitlich eine vertraute Ebene gefunden, wenngleich sie ihm zu wenig agil scheint (da kommt bei der alten Dame doch das größere Bedürfnis nach Ruhe durch).

Viel Spaß hat Snoopy mit dem Jack-Russell-Rüden unserer Nachbarn (dort, wo auch unser Pferd steht)- mit dem jagt er liebend gerne über die Wiesen.

Snoopy wälzt sich gerne in „Eau de Wildschwein“ und musste so schon so manchen Tag unter die Dusche, bevor er wieder in die Küche durfte und springt gerne auf den Eßtisch oder die Anrichte. Daran arbeiten wir gerade und sind zuversichtlich, dass dieser kluge Hund das schnell kapiert hat.

Er sieht schon viel weniger struppig aus und wir werden in den nächsten Tagen mal den Tierarzt zum Kennenlernen aufsuchen, die Antibiose ist ja jetzt auch abgeschlossen, da wird dann eine Kontrolle fällig.

Snoopy hat seinen festen Platz neben meinem Bett und Schreibtisch und kann so richtig abschalten.

Heute waren wir im Park Kastanien sammeln – daher stammt auch das Bild- Snoopy geht toll mit den Kindern um und meldet deutlich mit Knurren, aber ohne Beißen, wenn er Ruhe braucht. Das verstehen die Kinder gut und haben so die Möglichkeit sich zurück zu ziehen.

Unseren Hasen müssen wir wohl in seinem großen Gehege lassen- Jägerblut scheint in Snoopy nicht wenig vorhanden zu sein. Draußen kann er sich kontrollieren, aber mit Kira möchte er zumindest mal spielen- die aber lieber nicht mit ihm.

Wir sind sehr froh über den munteren Kerl (er hat eine fantastische Art sich zu bewegen- total schwingend und kraftsparend, wodurch er selbst bei schnellstem Galopp noch mithält) und möchten ihn nicht mehr missen.

Also noch einmal „ganz herzlichen Dank“, dass wir ihn zu uns holen durften.

Bis bald einmal wieder,

Andrea S.

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Auf dem Foto kann man schon gut sehen wie menschenbezogen Snoopy auch schon während seines langen Aufenthaltes in der Auffangstation von Vangelis auf Kos war. Immer hat er die Nähe der Menschen gesucht.

Wir von SABRO freuen uns sehr für Snoopy und seine Familie und wünschen uns, daß es viele Nachahmer gibt, die sich auch “trauen” einem Hund aus dem Tierschutz eine Chance zu geben, selbst wenn der wie Snoopy im entfernten Griechenland sitzt

Liebe Grüße euer SABRO Team

13:03 Uhr - 12. September 2014 - sabro

Diese beiden alten Mäuse dürfen nicht im Tierheim sterben…

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Wir von SABRO haben diese beiden alten Hündinnen als Notruf erhalten. Beide sind schon über 10 Jahre alt und haben in Polen keinerlei Chancen das Tierheim wieder lebend zu verlassen…

Die Cocker-Hündin wurde an einen Brückenpfeiler angebunden gefunden!!!!!

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Wer hat noch ein Plätzchen frei, wo die beiden die warmen Sonnenstrahlen des schönen Spätsommers noch im Garten genießen können?

Solche lieben, absolut verträglichen Hündinnen sollten nicht im Dunkeln und auf Beton liegen müssen – sie haben einfach etwas Besseres verdient!

Hier noch ein paar weitere Bilder von beiden Hündinnen. Die kleine Mix-Maus heißt Pat. Die Cockerhündin hat leider nicht mal einen Namen. Im Hintergrund der Bilder ist das riesige Tierheim zu erkennen….

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Pat wurde wohl einfach ausgesetzt. Sie irrte orientierungslos durch die Gegend….

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Bei Interesse bitte schnell den Vermittlungsfragebogen ausfüllen und an SABRO schicken. Geht ganz einfach. Wir melden uns dann sofort. Einen Transport werden wir organisieren können. Selbstverständlich werden beide Hündinnen geimpft und gechipt sein, wenn sie reisen dürfen!

16:00 Uhr - 7. September 2014 - sabro

Die kleine Mauri hat uns geschrieben!

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Erinnert ihr euch noch an die kleine Maus (zweite von links im Foto)?

Hier noch mal ein altes Foto aus Polen vom letzten Jahr. Sie sollte eingeschläfert werden, weil die nicht sehen konnte, war aber so lebensfroh, daß die engagierte polnische Tierschützerin Agniezska sie gerettet und mit nach Hause genommen hat. Und zu Recht!

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Mauri hat uns jetzt mit Hilfe Ihres Frauchens einen gaaaanz langen Brief geschrieben, in dem sie uns berichtet hat, wie wunderbar es ihr jetzt geht.

Das war in der Anfangszeit in ihrem neuen Zuhause natürlich nicht ganz so…

Mauri hatte in Polen ihren Begleiter – einen größeren Hund, mit dem sie aufgewachsen ist und an dem sie sich stark orientiert hatte – verloren…

Danach brach eine Welt für Mauri – damals noch Wanda  – zusammen. Sie war völlig hilflos und keiner kümmerte sich um sie. Schließlich kam sie zum Tierarzt um eingeschläfert zu werden. Zum Glück meldete sich der Tierarzt bei Agnieszka und die nahm sie sofort mit zu sich. Von dort ging Mauris Reise dann weiter zu SABRO und dann endlich in ihr neues und endgültiges Zuhause bei Familie K.!

Hier noch mal zwei Bilder von Mauris Ankunft bei SABRO:

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Und endlich angekommt im richtigen Zuhause:

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Endlich angekommen hat Mauri allerdings alle neuen Familienmitglieder ordentlich mit ihrem Gebell gequält… sie war einfach so unsicher, hatte Angst, wußte nicht wo sie war, kannte die anderen Hunde nicht und musste die neuen Stimmen erst einmal einschätzen lernen. Es war einfach alles zu viel für sie.

Mit ganz ganz viel Geduld, Liebe und Zeit hat ihr ihr neues Frauchen dann alles erklärt und beigebracht. Die anderen Rudelmitglieder haben viel Rücksicht auf Mauri genommen und ihr so geholfen.

Und jetzt ist sie endlich ein fester Bestandteil des Rudels.

Nur auf Spaziergängen trägt Mauri zur Sicherheit eine Warnweste, die darauf hinweist, daß sie nichts sehen kann. Das würde man nämlich gar nicht vermuten, wenn man sieht, wie selbstsicher sie unterwegs ist :-)

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Zuhause kennt sie inzwischen jeden Flecken und spielt auch schon mal wilde Rennspiele im Garten. Sie und ihr Frauchen haben inzwischen ganz viele Komandos, so daß Mauri durch die Stimmkomandos schon “sehen” kann, wo ein Hindernis kommt.

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In Mauris Fall war klar, daß es für beide Seiten nicht einfach werden wird. Umso mehr möchten wir uns bei der Familie K. bedanken, daß sie keine Mühe gescheut haben um dieser kleinen Maus ein tolles Leben zu ermöglichen.

Und das hat sie jetzt wirklich!

Ein Leben so voller Freude, in dem sie zum Glück nie als behinderter Hund behandelt wird, sondern als das was sie ist: eine starke Persönlichkeit mit ganz viel Herz!

Wir freuen uns sehr für dich Mauri und drücken die Daumen, daß du weiterhin so dein Leben genießen kannst.

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Ganz liebe Grüße vom gesamten SABRO Team an dich und dein Rudel  –  uns ist es damals nicht leicht gefallen, dich weiter zu geben :-)

Auch wenn wir dich nicht lange hier bei uns hatten, konnten wir doch sofort spüren, daß in dir ganz besondere Kräfte stecken und sie du ein ganz besonderer Hund bist!

16:22 Uhr - 5. September 2014 - sabro

Snoopy ist gelandet!

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Snooy hat es geschafft! Er ist von Kos gestartet und wie man sehen kann noch ganz geschafft von seinem Flug. Mit ihm unterwegs waren noch einige Flöhe, die Fam. Sauer aber gleich erfolgreich elemeniert hat :-)

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Er und Rani verstehen sich schon nach ein paar Stunden sehr gut!!!! Wir haben das auch absolut so eingeschätzt. Trotz allem ist man immer erleichtert, wenn die Hunde sich so toll integrieren.

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Snoopy ist jetzt endlich ein vollwertiges Familienmitglied und bekommt all die Liebe, die er bislang so schmerzlich vermisst hat…

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Hier noch ein Foto aus der Zeit, wo er mit vielen anderen Hunden zusammen in der Station von Vangelis auf Kos lebte. Dort war er zwar endlich in Sicherheit, aber ein richtiges Zuhause kann so eine Auffangstation natürlich nicht ersetzen…

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Er hat jetzt alle Zeit der Welt sich erst einmal auszuruhen und dann gehen die Abenteuer los. Wenn er möchte, warten viele tolle Ausflüge – evtuell sogar am Pferd – auf ihn. Auf jeden Fall hat er jetzt aber einen wunderschönen Garten den er gemeinsam mit Rani erkunden kann.

Wir berichten gerne weiter wie es ihm so ergeht.

Und an alle, die vielleicht noch ein Plätzchen frei haben:

Schau euch unbedingt mal die Hunde an, die sich auf unserer Homepage hinter diesem Button verbergen:

Tierschutz

Vielleicht schreibt ihr ja damit die nächste Happy-End-Story????

 

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