SABRO hilft helfen e.V.
12:27 Uhr - 27. Januar 2015 - sabro

Yanna ist jetzt so weit…

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Erinnerst du dich noch an die hübsche Yanna aus der privaten Auffangstation von Vangelis auf Kos / Griechenland?

Sie war die letzte Hündin die Ende 2014 noch fliegen konnte, bevor die Tourismus Saison zu Ende ging und keine Flugzeuge mehr von den Inseln starteten. Im letzten Moment haben wir Yanna noch eine Traum-Pflegestelle gefunden.

Dort lebt Yanna jetzt mit zwei Bullis in einem Haushalt in Süddeutschland.

In der Anfangszeit war Yanna sehr sensibel, man könnte direkt sagen ängstlich. Deshalb hielten wir es alle für besser, das Yanna – die aus Griechenland nichts kennt außer der Auffangstation – erst einmal “ankommt”.

Katzen, andere Hunde, andere Menschen und auch den notwendigen “Benimm” in einer Wohnung kennen lernt.

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Jetzt ist sie laut ihrem Pflegefrauchen so weit, daß sie in ein richtiges Zuhause umziehen könnte.  Zu diesem Thema haben wir einen langen Steckbrief für Yanna bekommen. Und wenn du den gelesen hast, dann weißt du einfach, daß Yanna schon in der Lage ist Herzen zu brechen :-)

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Wir drucken euch hier mal den gesamten Steckbrief der Pflegestelle unkommentiert ab:

Hier nun – wie versprochen – ein kleiner Steckbrief von Yanna:
Ja, wo fange ich an? Ihr herausragendstes Merkmal ist ihr riesengroßes Herz voller Liebe für Menschen, die es gut mir ihr meinen. Sie liebt es zu schmusen, gekrault zu werden, einfach bei „ihren“ Menschen zu sein. Yanna ist in für sie gewohnten Situationen eine ruhige, freundliche, ja sehr sanfte Hündin. Stress belastet sie sehr. Und Stress fängt bei ihr sehr schnell an:
– Besucher, die sie sofort anfassen möchten, nein Yanna möchte Fremde erst einmal aus einer sicheren Distanz kennen lernen. Bei Sympathie kann eine ruhige Annäherung vorgenommen werden, die jedoch von Yanna ausgehen sollte.
– Hundebegegnungen mit Hunden, die sie sofort begrüßen möchten.
– Fröhliche Kinder. Yanna kann m.E. nicht einschätzen, wie sie mit diesen lustigen aber eben auch lauten Minimenschen umgehen soll. Also versucht sie sie sich vom Leib zu halten. Korrekt nach Hundemanier verwarnt sie (sie knurrt), wird dieses Signal nicht beachtet, kann es durchaus sein, dass sie Stufe 2 des Hundeknigge zündet und „zum Schein schnappt“. (Ich denke, in dieser Phase würde sie auf gar keinen Fall wirklich schnappen!). Meine Einschätzung geht dahin, dass sie bei weiterem Stress (-> das oder die Kinder bedrängen sie) auch einmal zwicken würde. Dass sie wirklich zubeißen würde, das glaube ich nicht, kann es aber nicht mit Sicherheit sagen.
Wie sich Yanna z.B. in der Stadt verhalten würde, das haben wir noch (?) nicht ausprobiert, wir leben auf dem Land, in einem idyllischen kleinen Ort direkt an Wiesen und Feldern und das scheint für Yanna genau richtig zu sein. – Sie liebt es alles auf dem Weg abzuschnüffeln, zu schauen, was um sie herum so vorgeht. Sie scheint einen sehr, sehr ausgeprägten Jagdtrieb zu haben, unter Zuhilfenahme von Nase und Augen. Deshalb hat sie auch strikten „Strippenzwang“, obwohl ich eigentlich ein Freund von Freilauf bin.
Yanna hängt in herzlicher Freundschaft an unserer Bullydame „Lotta“, auch die anderen beiden Bullys (Lucky + Paulina) akzeptiert sie ohne Theater. Aber Hunden, die wir auf dem Spaziergang treffen, steht sie sehr zurückhaltend gegenüber. Hier gilt das Gleiche, wie bei fremden Menschen: fremde Hunde haben bitte Abstand zu halten! Yanna will die Lage erst einmal einschätzen und sie will auf den fremden Hund zugehen. Sie benötigt nicht unbedingt einen Zweithund im Rudel, wenn ihr(e) geliebter/geliebten Mensch(en) bei ihr ist/sind, dann ist sie glücklich. – Yanna bringt sich fast um, wenn wir nach kurzer Abwesenheit zu ihr zurück kommen. Sie liebt ihre Menschen einfach abgöttisch… Sie ist zufrieden, wenn sie – während ich am Computer sitze und arbeite – neben mir liegen kann.
Ich denke als – leicht! – verwöhnter Einzelhund mit möglichst viel Menschenkontakt, ausreichend Bewegung und geistiger Forderung wäre sie im Himmel. Diese zauberhafte Maus sollte in hundeerfahrene Hände kommen. Sie beherrscht den Hundeknigge perfekt, was bei Hunde“Newcomern“ jedoch durchaus problematisch sein kann.
Seit ein paar Wochen versteht die Maus deutsch (ja, das merkt man ganz deutlich!) und wir machen regelmäßig Übungen. Sie macht willig mit, es tut ihr gut, aber sie flippt nicht aus vor Begeisterung. Wenn man sie auf dem Spaziergang ruft, hat sie nur „Sprechzeit“, wenn nicht gerade etwas anderes Interessantes abläuft (und das können durchaus die Krähen auf dem Feld oder ein eingebildetes Etwas in weiter Ferne sein). Die Süße lernt recht schnell. „Sitz“ klappt schon sehr ordentlich, der Befehl „HIER“ gefällt ihr nicht sonderlich, aber das Schnappen nach Futter hat sie weitestgehend abgelegt. Momentan üben wir Fuß, was seeeehr schwer ist. Die Welt ist ja sooooo interessant und der Mensch an der Leine soooo langsam…
Sobald das Wetter wärmer wird, werden wir ein paar Seminare besuchen, einfach um zu erfahren, was ihr Freude macht. Geplant sind:
– Nasenarbeit
– Der sichere Rückruf (da ich bislang immer Hunde hatte, die sich problemlosest zurückrufen ließen, ist dieser Kurs eher für mich  )
– Longieren
– Ausbildung zum „Familienhund“
Und sollte dieses wirklich zauberhafte Hundewesen vorher ein tolles Zuhause finden? Dann müssen meine Bullys zu den Kursen. Was garantiert ein Erlebnis wird, insbesondere die Nasenarbeit: Bullys haben kaum bessere Nasen als Menschen. Dafür werden wir bei dem Rückruf-Kurs brillieren. Lotta folgt (fast immer!) aufs Wort.
Ach ja, was für Yanna regelrecht Gift ist, sind laute, harte Stimmen. Man muss und darf sie nicht laut ansprechen. Sie reagiert vielleicht nicht sofort, aber sie reagiert, wenn man beharrlich bleibt. Und sie will ja gefallen!
Und nun, zum Abschluss, mein( e) Wunschfamilie für Yanna:
– Ein/zwei hundeerfahrene, sportliche Menschen, (leider keine Kinder im Haushalt), die
– möglichst viel mit dem Hund zusammen sein können. Ginge es nach ihr sollte immer jemand zum Schmusen anwesend sein. (Wie sie sich verhält wenn sie allein ist, kann ich gar nicht sagen, sie hat ja immer die Bullys um sich.)
– schön wäre ein eingezäunter Garten. Ist aber kein MUSS. Bei uns geht sie meistens nur kurz `raus, um sofort wieder zu mir zurück zu kommen.
– Der Haushalt sollte relativ ruhig sein.
– Hundekontakte scheint sie nicht zu brauchen.
Alles in allem ist sie wirklich unproblematisch, wenn berücksichtigt wird, dass sie ihren Schutzraum braucht. Sie könnte m.E. auch mit in ein Büro oder einen Laden, wo sie für Besucher/Kunden unsichtbar bleiben kann. Z.B. in einem Nebenraum. Sie macht z.B. kein Theater, wenn wir Besuch bekommen, sie zieht sich eher zurück.
Yanna hat Menschen verdient, die so sind wie sie: sanft, freundlich mit guten Hunde-kenntnissen. Sie ist wirklich eine absolute Zaubermaus, bei der ich aber auch die Gefahr sehe, dass sie – wenn sie zu hart angefasst wird –leicht kaputt gemacht werden kann. Wie schon geschrieben: sie ist nicht besonders nervenstark, will ihr übergroßes Herz voller Liebe aber unbedingt an den Menschen bringen.
Ich wünsche ihr soooo sehr ein Zuhause, wo sich alles im besten Sinn des Wortes um sie dreht.

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Ganz liebe Grüße von uns allen
Und ganz besonders von
Zaubermaus Yanna (aka „Mausi“)

Solltest Du Dir jetzt vorstellen können, daß Yanna Dein Hund werden könnte, daß Du über genügend Zeit verfügst und dieser wunderbaren noch jungen Hündin gerecht werden würdest, dann füll den HIER den Vermittlungsbogen für Yanna aus.

Bei entsprechender Eignung stellen wir selbstverständlich den Kontakt zur Pflegestelle her!

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Liebe Grüße – euer SABRO Team

 

 

 

14:27 Uhr - 19. Dezember 2014 - sabro

Stellvertretend für viele….

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Tobi hat starke Schmerzen und das schon lange…. Er stammt aus Rumänien und hatte dort entweder einen Unfall oder wurde schwer misshandelt.

Dann hatte er zum ersten Mal Glück in seinem Leben und wurde durch einen Tierschutzverein nach Deutschland vermittelt.

Leider scheint dieser Tierschutzverein nicht ganz korrekt zu arbeiten. So passierte es, daß der Adoptantin von Tobi vor seinem Eintreffen nur gesagt wurde, daß er leichte Verletzungen an den Hinterbeinen hätte, die ihn aber nicht beeinträchtigen würden…

Die Wahrheit sah anders aus: Tobis Hinterbeine sind beide mehrfach gebrochen und völlig schief zusammen gewachsen!

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Er kann sich nur unter starken Schmerzen vorwärts bewegen… Nicht mal mit starken Schmerzmitteln hört er auf sich wund zu lecken…

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Sein neues Frauchen stellte ihn in einer Tierarztpraxis vor und dort schlug man die Hände über dem Kopf zusammen. Viel zu kompliziert für eine normale Praxis!

Dazu kam noch, daß Tobis Frauchen finanziell wirklich überhaupt nicht in der Lage ist, einen so schwer behinderten Hund entsprechend medizinisch versorgen zu lassen. Davon konnte sie ja auch nicht ausgehen! Der Tierschutzverein ist übrigens nicht mehr ansprechbar….

Tobi müsste ohne eine Operation seiner Hinterbeine in einer Spezialklinik mit jetzt gerade ca. 4 Jahren eingeschläfert werden. Das treibt nicht nur seiner Besitzerin und den Inhabern und Angestellten der Tierarztpraxis Wolf aus Rötgen  die Tränenin die Augen, sondern natürlich auch uns. Die Praxis mailte uns an und bat um Hilfe.

Pro Bein wurde ein Sonderpreis von 1.000,- Euro für die OP in einer Spezialklinik veranschlagt und die Tierarztpraxis Wolf in Rötgen hat sich bereit erklärt die gesamte Nachsorge nach der OP als Spende zu stiften, sollte das Geld für die beiden OP`s zusammen kommen.

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Die Chancen, daß Tobi ein normales Leben nach den beiden Operationen führen kann stehen gut! Da konnten wir von SABRO natürlich nicht “nein” sagen! Wir spenden dank eurer Spenden für unseren Verein SABRO hilft helfen e.V. 2.000,- Euro für Tobi und wollen damit ein Zeichen setzen.

Auch wenn manchmal alles aussichtslos erscheint, ist es nicht ausgeschlossen, daß Wunder passieren :-)

Wir können leider nicht jedem Hund und jedem Besitzer so unter die Arme greifen. Aber für Tobi und sein Frauchen wird es weiter gehen. Die erste OP wird im Januar stattfinden und wir werden hier natürlich darüber berichten.

Jetzt kann Tobi erst einmal in seinem von SABRO gespendeten Kudde Visko mit kuscheligen Polarpad Kraft für seine OP tanken – Fotos folgen :-)

Wer unserem kleinen Verein unterstützen möchte, damit wir auch weiterhin Hunden wie Tobi helfen können, der kann hier ganz einfach und unkompliziert eine Spende via PayPal leisten: SPENDENBUTTON

Vielen Dank im voraus für eure Unterstützung – euer SABRO Team!

 

 

19:23 Uhr - 8. Dezember 2014 - sabro

Quina – eine Kuschelmaus die Weihnachten im Tierheim verbringen wird….

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Stellvertretend für viele Hunde, die das gleiche Schicksal wie Quina erleiden und in deutschen Tierheimen oder im Ausland auf einen Platz auf dem Sofa warten, möchten wir euch hier diese hübsche Maus vorstellen.

Eine liebe Kundin von SABRO hat Quina ein Kudde geschenkt und uns das Foto zugemailt. Als ich erfahren habe, daß die Hündin im Tierheim lebt, war natürlich mein Wunsch zu helfen geweckt.

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Hier ein ganz toller und ehrlicher Vermittlungstext zu Quina direkt von Frau M. die die Hündin gut kennt und gerne auch bereit ist weitere Auskünfte zu erteilen:

Quina – American Staffordshire Terrier, 2010 geboren, weiblich, kastriert

Eine selbstbewusste American-Staffordshire-Terrier Hündin, die mit Menschen und Artgenossen wenig bis gar keine Probleme hat.
Stundenweise allein zu bleiben ist die freundliche Hundedame kein Problem. Möbel oder andere Gegenstände im Haushalt werden nicht zerstört. Sie ist sehr anhänglich und hört für einen Terrier relativ gut, Quina hat wohl eine gute Kinderstube gehabt!

Mit Hündinnen und Rüden zeigt sich Quina verträglich, wobei die Empfehlung klar zur Einzelhaltung geht, da sie ungern teilt, weder Futter noch ihre über alles geliebten Plüschtiere und wir nehmen an, erst recht nicht ihre neuen Besitzer!!
Sie ist stubenrein, verspielt und an der Leine leicht führig.
Die Verträglichkeit mit Katzen ist unbekannt.
Mit größeren Kindern die standfest sind gibt es keine Probleme.
Quina ist kastriert, gechipt und geimpft.

Obwohl Quina im Tierheim keinerlei Auffälligkeiten mit Männern zeigt, sind zwei Vermittlungen bereits an dem Mann im Haus gescheitert. Deshalb werden für die ansonsten sehr liebe und freundliche Hündin rasseerfahrene, durchsetzungsfähige Besitzer gesucht.
Quina ist absolut gesellschaftsfähig, sie ist gerne und überall mit dabei, freundlich zu unbekannten Personen. Die sprichwörtliche *Terrierdickköpfigkeit* wohnt auch in unserer Knutschbacke, aber Liebhabern von Terriern ist diese mit Sicherheit nicht unbekannt!

Weitere Auskünfte:
Tierheim Rotenburg
Mühlenweg 5
27356 Rotenburg
Tel.. 04268-94343
buchhop@tierschutzvereinrotenburg.de

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Solltest Du Interesse an Quina haben, dann kannst Du auch gerne unseren Vermittlungsbogen für sie ausfüllen. Wir leiten dann alles sofort an das Tierheim weiter.

Zusätzliche Auskünfte direkt von Frau M. sind nach Rücksprache mit uns selbstverständlich auch möglich.

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Wir würden uns waaaaaaahnsinnig freuen, wenn noch ein Weihnachtswunder passieren würde und Quina nicht weiter länger im Tierheim “seelisch frieren” muss.

Helft alle mit und teilt diesen Bericht so oft wie möglich.

Gemeinsam haben wir dieses Jahr ja schon viel geschafft!!!!!

Der Doggen-Rüde Muffin bekommt übrigens nächsten Samstag vielversprechenden Besuch im Tierheim – also alle mal Daumen drücken!!!!

 

Liebe Grüße – euer SABRO Team

 

 

22:40 Uhr - 2. Dezember 2014 - sabro

Noch ein Weihnachtswunder – Larissa hat es auch geschafft!

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Larissa kam vor einigen Monaten über SABRO aus einem polnischen Tierheim, da sich  der Verein Cockerrettung e.V. bereit erklärt hatte zu helfen und ihr einen Pflegeplatz anzubieten.

Hier noch zwei Fotos aus dem Sommer im polnischen Tierheim, wo sie bedingt durch ihr hohes Alter gar keine Chance auf Vermittlung gehabt hätte.

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Unser Herz hatte Larissa gleich gewonnen. Am liebsten hätten wir sie zu uns geholt, was aber nicht möglich war, da das SABRO Rudel zu diesem Zeitpunkt einfach schon zu groß war.

Hier die ersten Bilder von ihrer Ankunft in Deutschland.  Auf den Bildern ist sie mit der Pflegestelle für die erste Nacht zu sehen, bevor die Fahrt am nächsten Tag Richtung Süden nach Frankfurt weiterging, wo dann die richtige Pflegemama schon auf Larissa wartete.

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Zum ersten Mal mit einem Geschirr :-)

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Auf der Pflegestelle in Frankfurt benahm sich Larissa vorbildlich und hat sich mit allen anderen Hunden sehr gut verstanden.

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Da gab`s noch mehr Cocker :-)

Und dann passierte das eigentliche Wunder!

Wir hatten ja Larissa weiterhin bei uns auf der Homepage, um die Vermittlung für sie mit zu unterstützen. Und da sah eine liebe SABRO Kundin Larissa und sofort sprang der Funke über :-)

Es wurde bei Familie K. aus Melbeck noch etwas überlegt – ein vierter Hund?

Aber so die Liebe hinfällt… Sie nahmen die weite Fahrt Richtung Frankfurt auf sich, um Larissa zu besuchen und auf der Rückfahrt waren sie dann schon zu sechst (2 Menschen und 4 Hunde) im Auto :-)

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Noch ganz geschafft von der Fahrt ins endgültige Zuhause.

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Aber richtig ausgeschlafen, geht es auch gleich auf Entdecker-Tour :-)

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Mit drei so tollen Freunden lebt sie richtig auf!

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Und das es ihr gut geht, das sieht man glaube ich :-)

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Da freut sich aber jemand!

Und das schreibt ihr Frauchen heute:

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Wir sind auch so extrem glücklich, dass sie nun bei uns ist. Zum Glück ging es echt schnell, nachdem ich ja nun lange genug überlegt hatte. Gleich als ich sie das erste mal gesehen hatte, war mein Herz entflammt. Ich habe es noch nie erlebt, dass mich ein Foto so sehr trifft. Aber ein 4. Hund möchte wohl überlegt sein. Meinen Mann hatte ich da, komischer Weise viel schneller bereit. Und nun ist es so schön zu sehen, wie sie Tag für Tag immer mehr auftaut. Viele Dinge kannte sie ja gar nicht. Wie zum Beispiel Windräder. Die stehen bei uns in Norddeutschland ja nun überall herum. Für sie waren sie das erste mal schon extrem beeindruckend. Sie hat sie eindringlich verbellt. Leider erfolglos. Mittlerweise schenkt sie den Riesen keinerlei Beachtung mehr. Aber auch für uns, ist manches neu. Da Larissa nicht mehr hört, müssen wir uns schon ein wenig auf sie einstellen. Sie macht es zwar sehr gut, sucht viel Blickkontakt und reagiert ganz toll auf Handzeichen aber auf den Spaziergängen können wir sie nur frei laufen lassen, wenn wir weit genug schauen können, dass nicht plötzlich ein Fahrrad oder gar etwas motorisiertes angesaust kommt. Dort ist sie dann an einer 10m Schleppleine, womit sie super zurecht kommt. Wir hoffen jetzt, dass wir noch ganz viele schöne Jahre mit ihr genießen dürfen. Natürlich schicke ich Ihnen gerne ein paar Fotos. Sicher würden sich die Mitarbeiter aus dem polnischen Tierheim freuen, zu sehen wir gut es ihr hier geht. Ich sage nochmals vielen Dank, dass Sie es ermöglicht haben, dass Larissa unser Leben bereichert.

Liebe Grüße

Petra

Ja, dem ist nichts hinzuzufügen. Wir freuen uns riesig für Larissa, die erst so völlig chancenlos war und jetzt das große Los gezogen hat.

Freut euch alle mit, es sind nicht immer die großen Dinge, die die Welt schöner machen. Manchmal sind es auch die kleinen Wunder, die einem das Herz aufgehen lassen!

 

Liebe Grüße – euer SABRO Team

 

 

21:07 Uhr - 19. November 2014 - sabro

Vom griechischen “Tonnenhund” zum Physiotherapeuten :-)

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Aramis wurde von einer Schweizer Tierschützerin zusammen mit einem zweiten Hund abseits jeglicher Zivilisation in den Bergen von Kos entdeckt. Die Hunde hatten kein Wasser, kein Futter und so gut wie keinen Schatten. Lange hätten sie nicht mehr überlebt… Mittels Polizeieinsatz wurden beide damals befreit.

Danach folgte für Aramis ein jahrelanger Aufenthalt in der privaten kleinen Auffangstation von Vangelis auf Kos. Keiner wollte einen schwarzen Hund, dazu noch einen Rüden….

Und dabei war Aramis sooo menschenbezogen.

Vor ein paar Monaten wurde er dann über unsere SABRO Seite von einer Schweizer Kundin entdeckt (schon ein Zufall, daß es beides Mal Schweizer waren, die zu seiner Rettung beigetragen haben :-) und es war Liebe auf den ersten Blick. Familie J. aus Bern scheute weder Kosten noch Mühen um Aramis aus Griechenland ausfliegen zu lassen.

Jetzt lebt der hübsche Rüde zusammen mit Nila, die genauso aussieht wie er, in der Schweiz und “arbeitet” täglich in der Physio-Praxis seiner neuen Familie mit.

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Aber lest selbst:

Halli Hallo! Hier ein paar Fotos von Aramis!:-))) Aramis fühlt sich in der Physio zuhause!:-)) Er schwimmt im Pool, trainiert im Unterwasserlaufband und ist bei den Behandlungen der Patientenhunde mit dabei!

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Und wenn er sich nach einem Praxistag herrlichst in einem frischen Kuhfladen suhlt, dann ist duschen und Bademantel angesagt!:-))) Wir sind soooooo happy mit ihm!!!! Er ist wirklich ein absoluter 6er im Lotto!!!!!! Soooo ein Goldschatz!!!!!….wir können es nicht in Worte fassen!!!
Herzlichst Sabina, Roger, Nila und Aramis❤️

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So ein Praxis-Tag macht ganz schön müde :-) – Nickerchen zwischendurch.

15:12 Uhr - 7. November 2014 - sabro

Tina und Tommy haben es geschafft!

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Sie wurden mit ganz viel Herz und Liebe in Bayern in Empfang genommen!

Am Mittwoch, den 05.11. wurden beide von einer lieben Kundin von uns (die uns auch um Hilfe für die beiden gebeten hatte) im Tierheim im Elsass abgeholt.

Dort hatte man ihnen zumindest kleine Fleece-Mäntelchen gegen die Kälte angezogen, aber wer Pudel hat und kennt, weiß natürlich, daß die beiden trotzdem bitterlich gefroren haben müssen…

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Wir sind sooo glücklich, daß diese beiden alten Hunde es geschafft haben, der Einschläferung zu entgehen.

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Bei Frau W. aus Bayern werden sie gemeinsam mit 4 weiteren Hunden liebevoll versorgt. Frau W. ist nicht mehr berufstätig und dadurch in der Lage, sich den ganzen Tag über um die Hunde zu kümmern. Und passend ist es natürlich auch, daß die beste Freundin von Frau W. , die die Adoption von Tina und Tommy mit begleitet hat, Tierärztin ist :-)

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Endlich ein warmes und kuscheliges Plätzen und viel Liebe und Zuneigung, die die beiden in den letzten Jahren in der Dunkelheit ihrer Garagenhaft bestimmt mehr als schmerzlich vermisst haben….

Danke an euch alle für eure Hilfe!

Ohne euch und das fleissige Teilen hier bei Facebook hatten wir Frau W. vielleicht niemals gefunden!

Ihr habt es mit möglich gemacht das dieses Weihnachts-Wunder schon mal wahr geworden ist!

Danke im Namen von Tina und Tommy!!!!! Ihr könnt schon ein bißchen stolz auf euch sein :-)!!!!!

 

Und für alle, die die Geschichte von Tina und Tommy nicht mit verfolgt haben,  HIER noch mal der Link zu der ganzen Vorgeschichte.

 

Euer SABRO Team

14:45 Uhr - - sabro

Muffin – wir wollen ihm helfen, macht ihr mit?

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Muffin hat sein ganzes Leben lang nur Pech gehabt. Er kam mit 1,5 Jahren völlig unterernährt und mit Gelenkproblemen ins Tierheim. Sehr wahrscheinlich wurde Muffin auch missbraucht, er hatte überall Verletzungen…

Jetzt sitzt er seit über einem Jahr im Tierheim und wir finden, daß er dort nicht noch einen Winter  mit seinem kurzen Fell verbringen sollen muss.

Muffin ist gerade erst 3 Jahre alt. Sein Gangbild hat sich im Tierheim schon sehr verbessert, ist aber noch nicht ganz normal, weil es an Muskulatur fehlt. Er kann aber ganz normal schnell laufen und geht gerne spazieren!

Muffin ist 75 cm groß und damit eine wunderschöne stattliche Manteldogge. Selbstverständlich ist Muffin kastriert.

Eine liebe SABRO Kundin besucht Muffin regelmäßig in diesem Tierheim und geht mit ihm und ihrer Hündin spazieren.

Hier ihre Eindrücke zu Muffin:

Muffin hat aufgrund seiner Vorgeschichte Angst vor Männern, was sich durch ein deutliches Anknurren bemerkbar macht. Sobald er jedoch Vertrauen gefasst hat, gibt sich das. Er ist bei den Spaziergängen jederzeit kontrollierbar. Oft knurrt er aus Unsicherheit (er war als Junghund wohl überhaupt nicht draußen), läßt sich aber sehr gut an der Leine führen. Er ist kein Typ, der sich in die Leine hängt und nach vorn stürzt! Sobald man mit ihm spricht und ihm die Situation erklärt , “hört” er aufmerksam zu.

Kommandos wie “Sitz” und “Platz” sind für Muffin kein Problem. Ein Problem dagegen sind Katzen und andere jagdbare Kleintiere. Er hat es nicht gelernt hiermit umzugehen und verhält sich deshalb falsch – würde also hinterher laufen.

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Wir würden uns für Muffin ein Zuhauese bei Doggen-Kennern wünschen, wo er entweder mit einem souveränen und gelassenen Rüden oder aber mit einer solchen Hündin gemeinsam leben kann. Selbstverständlich wäre er auch ein geeigneter Einzelhund. Kinder sollten keine im Haushalt vorhanden sein, weil Muffin einfach erst mal seine Angst, die sich im Knurren äußert, überwinden muss.

Muffin müsste auf jeden Fall eine Zeit lang seperat gefüttert werden. Wie schon beschrieben war er fast verhungert, als er ins Tierheim kam. Er ist deshalb extrem futterneidisch. Aber auch das lässt sich natürlich verbessern.

Ihr hört sicherlich heraus, daß Muffin Leute braucht, die sich Zeit für ihn nehmen müssen und die ihm die Möglichkeit geben dazu zu lernen. Schon jetzt ist er trotz seiner sehr negativen Erfahrungen mit Menschen ein absolut verschmuster Rüde, vor dem er keine Angst hat, sofort auf den Schoss klettert. Muffin sucht so sehr Zuneigung und Bestätigung!

Wichtig ist jedoch trotzdem, daß ihm von seinen zukünftigen Besitzerin die ganz normalen Grenzen aufgezeigt werden können und er  souverän geführt wird. Dann wäre er ein absoluter Traumhund!

Im Tierheim wird Muffin nicht mehr lange zurecht kommen… bedingt durch den Stress nimmt er immer weiter ab, anstatt zu. Seine Muskulatur entwickelt sich nicht so, wie sie sollte, weil er dort natürlich nicht ganz regelmäßig bewegt werden kann.

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Wir von SABRO möchten uns für Muffin einsetzen, weil uns sein Schicksal sehr berührt. Wenn ihr  jetzt vielleicht gerade dabei seid euer Herz auch an Muffin zu verlieren, dann schickt uns bitte den Vermittlungsbogen ausgefüllt zu.

Muffin kommt nicht aus Polen, sondern aus Deutschland. Er müsste nicht bei SABRO abgeholt werden, sondern sitzt in Süddeutschland.

HIER geht es zum Vermittlungsbogen für Muffin.

 

 

 

 

15:53 Uhr - 30. Oktober 2014 - sabro

Wir brauchen dringend eure Hilfe!

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Tina – eine Hündin die sehr viel durchgemacht hat….

Durch eine Kundin von uns, hat uns dieser dringende Hilferuf ereilt:

Die Besitzerin von zwei Zwerg-Pudeln ist vor einigen Jahren verstorben. Daraufhin hat deren Mann die beiden alten Pudelchen einfach für mehrere Jahre in die dunkle Garage gesperrt! Damit nicht genug, wollte er sie vor kurzem erschießen. Die Tochter konnte das nicht mehr mit ansehen und rief in ihrer Not das zuständige Tierheim an. Daraufhin wurde die Tochter dann von ihrem Vater vor die Tür gesetzt…. Ohne Worte alles. Was müssen diese Hunde in den Jahren in der Garage gelitten und gefroren haben….

Das Tierheim Hagenau im Elsass (auf französischer Seite) hält die Pudel jetzt in einer kleinen Box und die Einschläferung droht. Laut Tierheim sind nicht genügend Gelder da für alte und, in den Augen des Tierheimes, nicht mehr vermittelbare Hunde.

Tina ist im März 2001 geboren und ihr Sohn Tommy ist im November 2002. Sie haben alles gemeinsam überlebt und können nicht mehr getrennt werden, weil sie sonst mental völlig zerbrechen würden.

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Tommy, der Sohn von Tina.

Im Tierheim haben diese beiden alten Hunde gar keine Lobby und gehen völlig unter. Sie leiden dort sehr….

Es ist kein Problem sie aus dem Tierheim nach Deutschland zu holen. Die Kundin von uns würde das sofort tun, wenn ein Platz für die beiden da wäre.

Wir von SABRO wollen helfen, in dem wir euch bitten diesen Hilferuf so gut es nur geht verbreiten.

Macht ein Weihnachtswunder für Tina und Tommy wahr – teilt diesen Post, so oft es nur geht – bitte!!!!!

Für alle die selbst vielleicht nur ein kleines Körbchen für die beiden Mäuse haben hier der Vermittlungsfragebogen von uns.

Gemeinsam werden wir es schaffen sie da raus zu holen.

Danke im Voraus an euch alle!!!!

Euer SABRO Team

 

 

 

15:22 Uhr - - sabro

Unser Weihnachtswunder wurde jetzt schon wahr – Nele!

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Nele war nicht geplant. Sie stand einfach da, in ihrer Box auf dem Rastplatz, und hatte kein Reiseziel.
Der Hund der fahren sollte, war verschwunden und so war ein Platz frei, also durfte Nele einsteigen – nur wohin?
Als Nele und ich uns trafen erfuhr ich, daß sie kein Zuhause hatte und wahrscheinlich sehr krank war. Ihre Leberwerte waren katastrophal. Sie saß in ihrer Transportbox und stöhnte leise vor sich hin…

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Irgendwie hörte ich mich sagen, daß sie zu uns kommen kann und so wechselte ihre Box in mein Auto.
Dich interessiert wie es weiter ging – dann klick HIER und Du gelangst zu Neles Geschichte.

Wir ließen die Blutwerte noch mal überprüfen und stellten fest, das sie sich sogar noch weiter verschlechtert hatten. Ein Ultraschall brachte dann Klarheit: ein Lebertumor
Egal ob gutartig oder bösartig, Lebertumore wachsen in der Regel schnell und verdrängen das gesunde Lebergewebe, so daß die Leber nicht mehr arbeiten kann. Der Hund stirbt.
Da stand ich vor Nele. Sie hatte es geschafft aus einem polnischen Tierheim nach langer Zeit frei zu kommen, obwohl sich niemand für sie entschieden hatte.
Sie war alt – irgendwas zwischen 10 und 15 Jahren, Nele war kein Hund, den man üblicherweise als “hübsch” bezeichnet, sie roch durch ihre vereiterten Zähne furchtbar aus dem Maul und würde sterben, weil eine Operation aussichtslos sein sollte. Die Leber kann eben leider nicht wie die Milz entfernt werden.

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Hier Nele an ihrem ersten Wochenende in “Freiheit” in unserem Garten. Noch vor ihrer OP.

Und Nele hatte definitiv Schmerzen, wenn sie auf dem Bauch lag, weil der Tumor drückte.
Ich weiß nicht, warum ich nicht einfach dem Tierarzt unseres Vertrauens zustimmte und sie erlösen ließ.
Irgendwie war ich mir sicher, daß Nele leben wollte – jetzt, wo sie es geschafft hatte das Tierheim zu verlassen.

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Also nahm ich sie wieder mit und setzte mich vor den Laptop. Da gab es viele Berichte über Hunde die alt waren und mit der Diagnose Lebertumor eingeschläfert worden sind – logisch.
Aber es gab auch einen Bericht von dem Leiter der Tierklinik in Hofheim am Taunus in dem stand, daß schon viele alte Hunde erfolgreich an der Leber operiert worden sind!

Innerhalb von Minuten hing ich am Telefon und machte einen CT Termin in Hofheim und für den darauf folgenden Tag einen OP Termin, bei eben diesem Arzt – sollte eine OP überhaupt möglich sein.
Und dann starteten Nele und ich am 15.10.2014 von Hamburg in Richtung Frankfurt. Pünktlich zum CT kamen wir an und die Untersuchung ergab, daß ihr Tumor trotz seiner riesigen Größe aller Wahrscheinlichkeit nach operabel ist.
Und dann kam die Frage, die ich wohl verdrängt hatte: “Sollen wir morgen operieren?”
Obwohl ich deshalb ja eigentlich die Fahrt auf mich genommen hatte, wurde ich unsicher und verschob die Antwort auf den nächsten Tag.
Wir übernachteten in einem Hotel und ich lag die ganze Nacht neben ihr auf dem Bett wach und fragte mich, ob ich ihr jetzt die wenige Zeit in Freiheit auch noch stehlen würde? Würde sie die OP überleben? Was wäre wenn sie dabei sterben würde und nichts Schönes gesehen hätte? Was wäre, wenn ich warten würde – 2 oder 3 Wochen, ein paar Monate – nein das ging nicht, der Tumor würde weiter wachsen. Eine OP war nur jetzt möglich oder gar nicht… Nele schnarchte zufrieden und bekam von meinem anstrengenden Für und Wider nichts mit.

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Am nächsten Morgen klopfte ich mit einer Ärztin noch mal alles ab. Alternativen gab es keine. Garantien, daß die OP gelingen würde ebenfalls nicht…
Ich setzte alles auf eine Karte. Meine einzige Bedingung war, daß ich bis zur Narkose bei ihr sein wollte, was in der Klinik unüblich ist. Das wurde mir gewährt. Als Nele in Begleitung einer Tierpflegerin in Richtung OP-Saal ging, drehte sie sich nicht mehr nach mir um. Sie ging schnurstracks durch die Tür und verschwand.
Danach begann für mich das Warten… Ich sagte mir immer wieder, das es ein gutes Zeichen ist, wenn sie mich nicht gleich rufen. Eigentlich wollte ich ins Hotel fahren und mich hinlegen. Das verwarf ich gleich wieder. Ich stand wie viele andere auf dem Hof und ging nervös auf und ab.
Ich sah eine Frau mit ganz verweintem Gesicht ohne ihren Hund ins Auto steigen und abfahren… Mein Herz rutschte immer tiefer.
Nach endlosen 3 Stunden wurde ich aufgerufen. Nele lebte! Die OP sei gut verlaufen, der Tumor konnte separiert werden, nun müsste man sehen wie ihr alter Körper damit umgeht.
Ich blieb natürlich auch diese Nacht in Frankfurt und fuhr am nächsten Morgen wieder in die Klinik. Ich wußte, daß ich Nele nicht sehen darf, damit der Trennungsschmerz den Hund nicht zusätzlich belastet. Aber ich wollte in ihrer Nähe sein und wissen, wie ihre Nacht war.
Ich war ganz überrascht zu hören, daß sie schon abends gefressen hatte und nachts ein Beruhigungsmittel verabreicht bekommen hatte, weil sie gegen das in ihren Augen erneute “Tierheimdasein” so lautstark protestierte!
Das klang nicht nach einem Hund, der sterben wollte – beruhigt fuhr ich nach Hause.
Jeden Tag rief mich die Klinik an und berichtete von Nele. Nach 4 Tagen durfte ich sie abholen. Also fuhr ich nachmittags los, um sie noch abends aus der Klinik zu holen. Eigentlich war ich mir sicher, daß sie mich gar nicht wieder erkennen würde. Sie hatte seit ihrem Tierheimaufenthalt so viele Eindrücke verarbeiten müssen…
Aber kaum kam Nele um die Ecke, da stürzte sie sich voller Freude auf mich und alles an ihr wackelte! So schnell sie konnte, flitzte sie mit mir raus, pinkelte kurz und sprang dann flugs ins Auto. “Darf sie das schon?” Nein, natürlich durfte sie das nicht!

Nele und ich übernachteten wieder im Hotel und diesmal schlief ich nicht, weil ich gar nicht genug von ihrem Schnarchen bekommen konnte :-)
Am nächsten Morgen hatten wir noch einen Ultraschall-Termin zum richtigen Aus-Checken: keine Blutungen, keine Hämatome, alles prima!
Die Pathologie ergab dann noch, daß es ein gutartiger Tumor war.

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Also nordwärts Nele – Du hast jetzt auch ein Ziel – Du gehörst jetzt zum SABRO Rudel und hast endlich ein festes Zuhause für eine hoffentlich noch ganz ganz lange Zeit!!!
Nele, wir sind sooo stolz auf Dich!

Nachtrag 22.10.2014:

Nele hat im Anschluss an die OP eine leichte Pankreatitis bekommen und muss deshalb noch etwas Diät halten. Ansonsten geht es ihr ganz hervorragend. Sie ist glücklich und endlich schmerzfrei. Schon direkt am Abend des OP Tages hat sie selbstständig gefressen!

Wir bedanken und in diesem Zusammenhang noch einmal ganz herzlich bei Herrn Dr. Kessler von der Tierklinik Hofheim am Taunus, der sie so hervorragend operiert hat und bei dem gesamten Team, das sie (und mich ;-) )wunderbar betreut hat! Hier für alle Interessierten noch der Link zu der Tierklinik Hofheim.

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Wir würden uns freuen, wenn ihr vielleicht bei eurer Bestellung über unseren Shop eine kleine Spende für andere Tierschutzhunde übrig hättet, denen dann durch unserem Tierschutzverein “SABRRO hilft Helfen e.V.” ebenfalls geholfen werden kann.

Mit den eingehenden Spenden finanzieren wir Flugkosten für Hunde aus Tierheimen, medizinische Versorgungen, Kastrationen, Impfungen  etc. Über alles Aktuelle informieren wir euch immer über FACEBOOK. Wir setzen uns nur dort ein, wo wir auch zu 100 % nachvollziehen können, daß das Geld auch direkt den Hunden zugute kommt.

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14:30 Uhr - 8. Oktober 2014 - sabro

Neuzugang im SABRO Rudel!

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Vor einigen Wochen mussten wir Kasia gehen lassen…

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Sie bekam knapp 2 Jahre nach ihrer Insulinom-OP ein Rezidiv. Wir sind trotz aller Trauer sehr dankbar für diese 2 Jahre und freuen uns, daß sie noch so eine schöne Zeit bei uns hatte.

In unseren Augen ist es einfach sinnvoll, den frei gewordenen Platz so schnell wie möglich wieder zu besetzen, um einem anderen Hund in Not zu helfen.

Der Kandidat für Kasia`s Platz war auch schnell gefunden… ein Pudelchen in Polen, ca. 15 Jahre alt und völlig überfordert mit den Umständen im Tierheim.

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Hier noch ein Bild aus einer Hundepension, die sich sehr für die Tierheimhunde in der näheren Umgebung in Polen engagiert und Silver seinen Auftritt im Internet ermöglicht hat.

Bis zu seiner Fahrtmöglichkeit mit allen möglichen Formalien (Chip, Impfung, intern. Impfpass etc.) musste er leider noch im Tierheim auf seine Ausreise warten.

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Wie man sieht – völlig verstört….

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Eine liebe Tierfreundin fuhr die lange Strecke von fast 1.700 km um insgesamt 5 alte Hunde aus zwei verschiedenen Tierheimen zu retten.

Das Tierheim, wo Silver saß, hatte die Auflage, grundsätzlich alle Hunde nur kastriert abzugeben. Eine wirklich gute Sache – leider betraf es aber in unserem Fall einen sehr schwachen 15jährigen Zwergpudel… alles Reden nützte nichts, es wurde keine Ausnahme von der Regel gemacht…

Zum Glück hat Silver die Narkose überlebt. Das Tierheim hat ihn dann, auch auf unser Bitten hin, in einer guten Tierklinik in der Nähe operieren lassen, wofür wir sehr dankbar sind. Er wurde sogar für die Nacht danach von einer Tierheim-Mitarbeiterin mit nach Hause genommen und bis zu seiner Abholung dort betreut:

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Hier ein Bild von seiner Ankunft in Deutschland als wir ihn am vereinbarten Treffpunkt abgeholt haben:

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Er hat in Polen nach dem Scheren noch diesen tollen Pulli geschenkt bekommen.

Wie der arme Silver jedoch ohne seinen Pulli aussieht, sieht man gut auf den ersten Fotos bei uns im Garten. Zum Glück war es recht sonnig und warm an seinem ersten Wochenende in Freiheit, so daß er es richtig genießen konnte.

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Auf einem Auge ist er leider blind. Auf dem anderen kann er aber zum Glück noch etwas sehen.

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Silver ist – wie man auf diesem Bild gut erkennen kann – für einen reinrassigen Zwergpudel viel zu lang. Wir vermuten, daß irgendwann mal ein Dackel in der Ahnengalerie dabei war…

Trotz seines offensichtlichen Rasse-Mixes war Silver wohl sein ganzes Leben in einem Käfig eingesperrt – als Zuchtrüde!

Er hatte über 2 cm lange Krallen und pinkelt nur im sitzen. Sein ganzes Hinterteil ist gelb vom Urin. Meist pinkelt  und kotet er sogar so gut wie gleichzeitig. Wahrscheinlich hat man ihn einmal am Tag aus der Kiste genommen, damit er in Bestzeit seine Geschäfte erledigen kann…

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Heute war er in der Tierklinik. Wir müssen jetzt eine riesige Zahnfistel operieren lassen, die freien Blick in seinen Gaumenbereich ermöglicht. Zuerst bekommt er aber eine ausreichende Antibiose. Erst in ein paar Wochen werden wir die erneute OP wagen. Leider ist die OP notwendig, da er durch die Fistel schlecht fressen kann und stark röchelt.

Drückt mal alle die Daumen, daß er noch ein schönes Leben vor sich hat. Wir tun hier alles, um ihn seine Vergangenheit so gut wie möglich vergessen zu lassen.

Kennt jemand von euch jemanden, der toll warme Hundepullover für die Wohnung stricken kann???

Wir brauchen so einen Pulloverschnitt, wo man den Bauchlatz rechts und links anknöpfen kann. Die meisten Hundepullover haben nur Schlitze für die Vorderbeine. Die Vorderbeine müssen dann aber zum Anziehen stark geknickt werden und das ist bei so alten Hunden nur schlecht möglich.

Hier  ein Beispiel von der Form so eines Hundepullis, wie ich ihn meine. Die Knöpfe sind hier allerdings etwas zu groß und würden beim Liegen sicherlich drücken.

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Wir würden für Silver sooo gerne einen wärmenden gemütlichen Pulli für die Wohnung haben, bis sein Fell (das war leider komplett durch Kot, Urin etc. verklebt und verfilzt) wieder etwas nachgewachsen ist.

Danke für eure Hilfe – euer SABRO Team

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